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am 3. Jänner

Neues Jahr, letzte Chance: Stadt und Land müssen 2. Straßenbahnachse endlich gemeinsam auf Schiene bringen

Klaus Grininger - Eine 280 Millionen Euro teure Seilbahn, eine Hängebrücke über die Donau, ein Aussichtssturm an der Donaulände – 2018 ist das Jahr der rot-blauen Ankündigungen in der Mobilitäts- und Planungspolitik gewesen. Die Umsetzung der 2. Schienenachse droht dabei jedoch immer weiter aufs Abstellgleis zu geraten.

Umso mehr sind der Linzer Bürgermeister und der Landeshauptmann gefordert, dieses so wichtige Öffi-Projekt im heurigen Jahr gemeinsam auf Schiene zu bringen, die Finanzierung endlich sicherzustellen und somit die Versäumnisse aus der Vergangenheit wettzumachen. 

Wenig hilfreich um das Projekt in Schwung zu bringen waren dabei zuletzt jedoch die Streitigkeiten zwischen dem Linzer Bürgermeister und dem Landeshauptmann. Nur, wenn beide ihre Verantwortung wahrnehmen und gemeinsam agieren, ist es möglich, die Weichen für den Bau der 2. Straßenbahnachse zu stellen. Immerhin hat das Projekt auch große überregionale Bedeutung. So können sowohl die Regiotram als auch die geplante verlängerte Mühlkreisbahn erst dann fahren, wenn die Schienen der 2. Straßenbahnachse verlegt sind. 

Deshalb sind Bürgermeister Luger und Landeshauptmann Stelzer gefordert, die Unstimmigkeiten der Vergangenheit hinter sich zu lassen und im neuen Jahr die Finanzierung unter Dach und Fach zu bringen. Dass der Bund nun einmal mehr eine „Nahverkehrsmilliarde“ in Aussicht gestellt hat, darf dabei kein Grund für ein weiteres Abwarten sein. Zu viel Zeit ist bei der 2. Schienenachse schon auf der Strecke geblieben. Es braucht daher einen klaren Zeitplan. Schließlich sind Stadt und Land für den öffentlichen Verkehr zuständig. Dieser Verantwortung müssen sich der Linzer Bürgermeister und der Landeshauptmann endlich stellen und gemeinsam agieren.    


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