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am 9. August

Mit LILO-Ausbau und Nutzung von Nebengleisen attraktive Anbindung des Linzer Südens endlich auf Schiene bringen

Klaus Grininger - Im Vergleich zu anderen Stadtgebieten steht der Linzer Süden bei der Anbindung an den öffentlichen Verkehr auf dem Abstellgleis. Bis die 2. Straßenbahnachse und der viergleisige Westbahnausbau fertiggestellt sind, dauert es noch Jahre. Deshalb müssen andere Wege her, um den öffentlichen Verkehr im Linzer Süden auszubauen. Eine Möglichkeit wäre die LILO zu verlängern und eine Südbahn zu schaffen.

Zehn Minuten dauert die Fahrt vom Bahnhof Ebelsberg mit dem Zug zum Linzer Hauptbahnhof – somit ist die Bahn das schnellste Verkehrsmittel zwischen den beiden Haltestellen. Dennoch bedient die S-Bahn diese Strecke lediglich ein Mal pro Stunde. Während der Linzer Süden immer bevölkerungsreicher geworden ist, ist das Öffi-Netz nicht entsprechend mitgewachsen.

Um die Taktfrequenz zu beschleunigen und das Angebot insgesamt zu verbessern, soll geprüft werden, ob die mehrheitlich im Besitz der Stadt befindliche LILO ihr Angebot ausweiten kann. Konkret soll beim Hauptbahnhof nicht länger Endstation sein, sondern die Lokalbahn über vorhandene Nebengleise den Linzer Süden bzw. Umlandgemeinen wie Asten besser anbinden. Durch eine solche Südbahn könnten auch Haltestellen in der Turm- und Lastenstraße zu Knotenpunkten ausgebaut und schnellere Öffi-Verbindungen zu den Arbeitsplätzen im Industriegebiet angeboten werden.

Ausbau des öffentlichen Verkehrs wichtiger Beitrag gegen die Klimakrise

Dass der Ausbau des öffentlichen Verkehrs als wichtige Maßnahme im Kampf gegen die Klimakrise auf Schiene gebracht werden muss, zeigt nicht nur die derzeitige Hitzewelle. Prognosen des Landes Oberösterreich gehen ab dem Jahr 2030 von einer Verdopplung der Hitzetage und Tropennächte aus. Diese Szenarien sind mehr als nur alarmierend und machen deutlich, dass eine Stärkung des öffentlichen Verkehrs mehr als notwendig ist.



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