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am 28. Juni

Mit gutem Beispiel voran: Linzer Umweltstadträtin schafft als erstes Stadtsenatsmitglied Transparenz bei Dienstfahrten und legt detaillierten Bericht über Dienstwagen-Nutzung vor

Eva Schobesberger - Als erstes Mitglied der Linzer Stadtregierung lege ich meine Fahrten mit einem der Dienstautos der Stadt Linz offen. Ich bemühe mich in doppelter Hinsicht mit gutem Beispiel voran zu gehen. Einerseits will ich auch bei diesem Thema für Transparenz sorgen und was noch wichtiger ist: Ich versuche auch dienstlich soweit es geht ohne Auto auszukommen.

Das Auto stehen zu lassen ist keine große Leistung. In der Stadt ist man mit dem Fahrrad, zu Fuß oder mit den Öffis einfach bequemer und oft auch schneller unterwegs.

Der Blick auf die Statistik zeigt, dass das Grüne Mitglied der Stadtregierung den Magistrats- Pkw nur in seltenen Fällen benützt. In Summe war das heuer lediglich 20 Mal der Fall, also im Schnitt weniger als ein Mal pro Woche. Dabei sind insgesamt 179,7 Kilometer angefallen, wobei alleine die Fahrt zur Stadtsenatsklausur in Bad Leonfelden mit zwei Nutzungen und mit knapp 60 Kilometern zu Buche schlägt. Das ist für alle Fahrten in diesem halben Jahr zusammen gerechnet nicht einmal ein Viertel einer Tankfüllung.

Im Sinne der Sparsamkeit verwende ich den Dienstwagen nur zu den Magistratsdienstzeiten also weder am Wochenende noch für Abendtermine. So fallen auch keine Überstunden und keine zusätzlichen Kosten an. Zu Abendveranstaltungen fahre ich entweder mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit dem Taxi. Meine Linz Linien Jahreskarte sowie Taxirechnungen zahle ich selbstverständlich privat.

Insgesamt stehen für die acht Stadtregierungsmitglieder drei Autos zur Verfügung, die vor Benützung reserviert werden müssen. Ob dabei E-Fahrzeuge, Benziner oder Diesel angekauft werden, entscheidet das Büro des Bürgermeisters.

Einsatz für Umstellung des Fuhrparks auf E-Fahrzeuge

Seit Jahren ist es mir als Umweltstadträtin aber ein großes Anliegen, dass der Fuhrpark des Magistrates durch umweltfreundliche, lärm- und vor allem schadstoffarme Fahrzeuge ersetzt wird.

Seit 2012 gibt es einen Gemeinderatsbeschluss der besagt, dass Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor nur dann der Vorzug gegeben werden soll, wenn ein Betrieb mit Elektrofahrzeugen wirtschaftlich oder technisch nicht möglich ist.

Dieser Beschluss wurde im vergangenen Jahr der technologischen Entwicklung entsprechend auf meinen Antrag vhin erneuert und ergänzt. So sollen nun auch verstärkt Elektro-Lastenräder sowie Dienstfahrräder zum Einsatz kommen.


Die Dienstwagenfahrten im Überblick
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