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am 18. März

Linzer Süden entlasten: Zukunftsfähige Verkehrsprojekte müssen angegangen, der Grüngürtel geschützt werden

Klaus Grininger - „Kum steig um“ ist das Motto des Verkehrsleitbildes das Vizebürgermeister Hein vor einem halben Jahr gefeiert hat. Mit der Ankündigung, eine weitere Autobahnauffahrt im Linzer Süden zu prüfen, zeigt sich einmal mehr, wohin die Menschen offenbar umsteigen sollen und wo die Prioritäten von Vizebügermeister Hein liegen.

Täglicher Stau, schlecht ausgebaute Regionalbushaltestellen, ein nicht zufriedenstellender S-Bahn-Takt: Die Verkehrsbelastung im Linzer Süden ist groß. Mit der nun geplanten Autobahnabfahrt wird nun abermals ein Projekt aus den 90ern ausgegraben um von dem notwendigen Ausbau der Öffis abzulenken. Mit der Lilo-Verlängerung und der Straßenbahnverlängerung in den Südpark wurden erst in der jüngeren Vergangenheit Projekte eingebracht und von FPÖ-Seite im Gemeinderat abgeschmettert. Vizebürgermeister Hein beschäftigt sich abermals mit Autobahnen und verweigert gleichzeitig das Gespräch bei umsetzbaren Öffi-Projekten. Linz braucht statt eines weiteren Autobahnprojektes echte Initiativen im öffentlichen Verkehr. ​


Dem Kampf gegen die Klimakrise muss Priorität eingeräumt werden

In über 90 Ländern wird heute für eine konsequente Klimaschutzpolitik demonstriert. Auch in Linz werden sich hunderte SchülerInnen anschließen. Das nun vorgestellte Projekt wird einmal mehr eine massive Flächenversiegelung und einen inakzeptablen Eingriff in den Grüngürtel und das Naherholungsgebiet rund um den Pichlinger See darstellen. Statt sich klar für eine Klimaschutzpolitik auch im Verkehrssektor einzusetzen stellt VzBM Hein im Vorfeld der SchülerInnenproteste ein weiteres Autobahnprojekt in den Vordergrund. Es braucht zukunftsfähige Lösungen und keine Zerstörung der Linzer Naherholungsgebiete.

 


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