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am 4. April

Im Einsatz für unsere Stadt: Die Grünen Initiativen für die April-Gemeinderatssitzung

Ursula Roschger - Die Themen Mobilität, Sport und die Stärkung der Meinungsfreiheit stehen im Mittelpunkt der Grünen Anträge und Resolutionen in der dritten Gemeinderatssitzung des heurigen Jahres.

Grüne Welle trotz roter Ampel: Pilotprojekt soll RadfahrerInnen rechtsabbiegen bei Rot ermöglichen

​Rechtsabbiegen zu dürfen, wenn anderen warten müssen – diese Regelung gilt bereits in einigen anderen Städten und Ländern für RadfahrerInnen bei roten Ampeln. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass diese Maßnahme das Radfahren attraktiver macht, ohne, dass dabei die Sicherheit sinkt. Deshalb fordern wir, dass unabhängig vom geplanten Projekt für den Autoverkehr, künftig in Linz auch für RadfahrerInnen rechtsabbiegen bei Rot an ausgewählten Kreuzungen möglich ist und stellen eine Resolution an den zuständigen Verkehrsminister. Zusätzlich soll das Pilotprojekt wissenschaftlich begleitet werden. Die Umsetzung wäre jedenfalls rasch und kostengünstig möglich. So könnte durch eine Zusatztafel signalisiert werden, an welchen Kreuzungen RadafahrerInnen bei Rot rechtsabbiegen können. 

Öffentlichen Verkehr in Linz ausbauen statt Fahrgäste vor verschlossenen Bustüren stehenzulassen 

Gerade in Randgebieten unserer Stadt sind die Busse des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes (OÖVV) meist das einzige Angebot, um öffentlich in die Innenstadt bzw. wieder nach Hause zu kommen. Dennoch ist hier die Taktfrequenz oftmals wenig zufriedenstellend – etwa bei Verbindungen aus dem Linzer Süden und dem Norden. Deshalb setzen sich die Grünen Linz neuerlich dafür ein, endlich aufs Gaspedal zu steigen und den öffentlichen Verkehr zu forcieren. Um dieses Ziel zu erreichen, fordern wir den OÖVV per Resolution unter anderem auf, den Takt der Busse aus dem Linzer Umland auf ein Intervall von mindestens 30 Minuten zu verdichten. Eine weitere Forderung ist, dass der OÖVV von Maßnahmen, die einem Rückbau des öffentlichen Verkehrs gleichkommen, Abstand nimmt. Konkret geht es darum, dass der Verkehrsverbund jene Stationen, die mittlerweile nur noch reine „Ausstiegshaltestellen" sind, auch wieder für einsteigewillige Fahrgäste öffnet. 

Gemeinsamer Antrag von Grünen und ÖVP soll Arbeiten an neuem Sportentwicklungsplan für Linz in Bewegung bringen  

Egal ob Laufen, Radfahren, Walken oder eine andere Sportart: Regelmäßige körperliche Betätigung spielt im Alltag vieler LinzerInnen eine wichtige Rolle. Doch nur, wenn die Stadt die Wünsche und Bedürfnisse ihrer BürgerInnen kennt, kann es in Linz attraktive Sport-Möglichkeiten geben, die die Bevölkerung in Anspruch nimmt. Darauf ist auch im Sportentwicklungsplan 2.0 Bezug genommen worden, der jedoch im Vorjahr ausgelaufen ist. Damit die Stadt beim Sport weiterhin Tempo macht, beantragen wir, gemeinsam mit ExpertInnen einen neuen Sportentwicklungsplan für die kommenden Jahre auszuarbeitenBei der Erstellung sollen unter anderem folgende Punkte berücksichtigt werden:

  • Weitere Möglichkeiten für frei zugängliche, öffentliche Sportangebote schaffen

  • Berücksichtigung der unterschiedlichen Sport-Interessen sowie die verschiedene Nutzung von Frauen und Männern 

  • Eine geschlechtergerechte Förderpolitik der Stadt 

Innsbruck, Marseille und bald auch Linz?:  Stadt Linz soll
sich als European City of Sport bewerben

Sport verbindet die Menschen – deshalb schlagen wir gemeinsam mit der ÖVP vor, dass sich Linz als European City of Sport bewirbt. Diese Auszeichnung bedeutet nicht nur europaweite Anerkennung, sondern ermöglicht auch die Zusammenarbeit in einem internationalen Netzwerk. Ernannt wird die European City of Sport von der Non-Profit-Organisation ACES Europe, bewerben können sich Städte mit 25.000 bis 500.000 Einwohnern. In der Vergangenheit durften sich Städte wie Marseille und Innsbruck über diesen Titel freuen. Wir setzen uns nun dafür ein, dass sich auch Linz in naher Zukunft zu diesem Netzwerk zählen darf. 

Mehr Meinungsfreiheit in Linz: Grüne und KPÖ fordern Ausbau von Plakatierflächen für die Allgemeinheit   

Mit dem Recht auf freie Meinungsäußerung untrennbar verbunden, ist die Möglichkeit, das eigene Anliegen im öffentlichen Raum bekannt zu machen. Ein wichtiges Mittel dazu sind Plakatierflächen, von denen es in Linz aber zu wenig gibt. Davon betroffen sind vor allem nichtgewinnorientierte, zivilgesellschaftliche Initiativen, die kaum Raum zur Information der Öffentlichkeit haben, bzw. sich diesen nicht leisten können. Gegen diese Ungerechtigkeit wehren sich nun mehr als 30 Organisationen, Vereine und Plattformen, die sich zur Initiative „Plakatierfreiheit für Linz“ zusammengeschlossen haben. Gemeinsam mit der KPÖ unterstützen wir die Forderung der Initiative und fordern den Linzer Bürgermeister auf, sich mit VertreterInnen der Gruppierung zusammenzusetzen und gemeinsam Lösungen zur Verbesserung der Situation auszuarbeiten.  


 

 

 


 


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