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am 8. März

„Einsteigen verboten“ bei mehreren OÖVV-Haltestellen: Maßnahme reduziert das Öffi-Angebot unnötig

Klaus Grininger - „Einsteigen verboten“ heißt es seit Kurzem bei Haltestellen des Oberösterreichischen Verkehrsverbundes (OÖVV) in Urfahr. Dort dürfen Fahrgäste die Busse nur noch verlassen aber nicht mehr in diese zusteigen. Es ist zu klären, warum der Verkehrsverbund diese Maßnahme offenbar ohne Rücksprache ergriffen hat. Dadurch wird das Angebot an öffentlichen Verkehrsmittel in unserer Stadt ohne Not reduziert.

„Sehr geehrte Fahrgäste, diese Haltestelle wird im regionalen Kraftfahrlinienverkehr nur als ‚Ausstiegshaltestelle’ bedient“.

Eine Hinweistafel mit diesem Text findet sich seit wenigen Tagen bei OÖVV-Haltestellen in Urfahr. Warum der Verkehrsverbund diese Maßnahme ergriffen hat und einsteigewillige Personen einfach stehen lässt, ist unklar und auch unlogisch. Gerade in Zeiten, in denen angesichts von Stau- und Luftproblemen in unserer Stadt jede Maßnahme zählt, um die BürgerInnen zum Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel zu bewegen, passiert das Gegenteil. Wir brauchen einen Ausbau und keine Einschränkung der öffentlichen Verkehrsmittel.

Eine Erklärung, warum der Verkehrsverbund die Einstiegsmöglichkeiten bei Urfahraner Haltestellen gestoppt hat, ist bis heute nicht bekannt und war auch auf Nachfrage nicht zu bekommen. Angesichts dieser Entwicklungen sind FPÖ-Verkehrslandesrat Günther Steinkellner und der Linzer FPÖ-Verkehrsstadtrat Stadtrat Markus Hein gefordert, Gespräche mit dem Verkehrsverbund aufzunehmen, damit die Fahrgäste künftig bei allen OÖVV-Haltestellen wieder in die Busse einsteigen können. 

 


Seit Kurzem hat der OÖVV Haltestellen in Urfahr zu reinen "Ausstiegshaltestellen" degradiert.
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