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am 31. Juli

Einschränkung der Gebührenpflicht in Kurzparkzonen ist völlig falscher Ansatz und bringt mehr Verkehr in die Stadt

Helge Langer - Während sich ÖVP und Wirtschaftskammer in Wien für eine autofreie Innenstadt einsetzen, passiert in Linz das Gegenteil. So will die Volkspartei die Zeiten an denen die Gebührenpflicht in den Kurzparkzonen gilt, reduzieren. Dieser Vorschlag ist kontraproduktiv. Ziel muss es sein, die Innenstadt den Menschen zurückzugeben, um weniger Verkehr anstatt zusätzlicher Autos im Stadtzentrum zu haben.

Immer mehr Städte treffen Maßnahmen zur Aufwertung ihrer Innenstädte und versuchen dabei, den Autoverkehr zu reduzieren. Die Erfahrungen zeigen, dass davon sowohl die BewohnerInnen als auch die Wirtschaft profitieren. Offenbar haben sich diese Erkenntnisse bis zur Linzer ÖVP aber noch nicht durchgesprochen, die ihren Vorschlägen nach zu urteilen, die Verkehrsbelastung in der Stadt wohl noch steigern möchte. 

Klar ist, dass die Corona-Krise die Geschäftstreibenden stark getroffen hat und die HändlerInnen Unterstützung brauchen. Eine Reduzierung der Zeiten, an denen in Kurzparkzonen Gebührenpflicht herrscht, ist aus Sicht der Grünen jedoch der falsche Ansatz. Daher haben wir bereits in der vergangenen Gemeinderatssitzung gegen diesen Vorschlag gestimmt. Weniger Autos, mehr Lebensqualität: Das muss das Ziel für die Linzer Innenstadt sein. Das kommt schließlich nicht nur den BewohnerInnen sondern auch dem Handel zugute​​.

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