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am 10. Oktober

Brückensanierung: Drohendes Verkehrschaos ist die Folge von Versäumnissen der vergangenen Jahrzehnte

Klaus Grininger - Obwohl die neue Eisenbahnbrücke noch nicht steht, beginnt die Asfinag 2018 mit der Sanierung und dem Umbau der Voestbrücke. Damit wird sich die angespannte Verkehrssituation weiter verschärfen. Die verkehrspolitischen Versäumnisse der vergangenen Jahrzehnte treten immer nun deutlicher zutage. Auch der aktuelle FPÖ-Verkehrsstadtrat Markus Hein trägt wenig dazu bei, die Situation zu entschärfen.

Von Anfang an ist Hein über die Asfinag-Pläne zur Sanierung der Voestbrücke informiert gewesen ist. Dennoch hat  es verabsäumt, Maßnahmen vorzubereiten, um das drohende Verkehrschaos zu entschärfen. Ausbaden müssen die Misere die VerkehrsteilnehmerInnen.​  

Um eine Verbesserung der Situation zu erreichen, muss der öffentliche Verkehr endlich konsequent Vorrang bekommen. Es braucht mehr Busspuren, Verbesserungen bei der Taktfrequenz und eine Grüne Welle für Busse. Obwohl bekannt ist, dass die Voestbrücke ab dem kommenden Jahr eingeschränkt befahrbar ist, hat es seitens Hein keine erkennbaren Bemühungen gegeben, die Taktfrequenz bei den Bussen zu erhöhen und diese – zum Beispiel durch eigene Busspuren – zu beschleunigen, um so mehr Menschen zum Umstieg auf die Öffis zu bewegen.

Weiters darf mit der Umsetzung der viel diskutierten Park-and-Ride-Flächen außerhalb der Stadt nicht länger gewartet werden. Hier ist der zuständige Landesrat Günther Steinkellner gefordert, endlich mit der Umsetzung der beschlossenen Anlagen zu beginnen. 

  

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