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am 13. September

Be­wusst­seins­bildung zu Schulbeginn: Umweltressort leistet aktiven Beitrag zur Europäischen Woche der Mobilität

Eva Schobesberger - Ganz im Zeichen der sanften Mobilität steht die Woche zwischen 16. und 22. September. Während der in diesem Zeitraum stattfindenden Europäischen Woche der Mobilität setzt das städtische Umweltressort wieder auf Bewusstseinsbildung. So lädt das Umweltressort erneut alle Linzer PflichtschülerInnen ein, sich an der aktuellen Klimameilen-Kampagne des österreichischen Klimabündnisses zu beteiligen.

Die Linzer Pflichtschule, die die meisten Klimameilen für sich verbuchen kann, wird mit einem Sparbuch der Sparda-Bank Austria im Wert von 500 Euro belohnt. Zudem werden diejenigen Linzer Pflichtschulen unterstützt, die sich an der Aktion „Blühende Straßen“ des Klimabündnisses beteiligen.

Nach wie vor ist der motorisierte Individualverkehr Verursacher Nummer eins, wenn es um Luftschadstoffe in der Stadt geht. Deshalb setzt das Umweltressort  zahlreiche bewusstseinsbildende Maßnahmen sowie einen Förderschwerpunkt auf umweltfreundliche Formen der Fortbewegung. Gerade in der europäischen Woche der Mobilität möchten wir für die Bedeutung der sanften Mobilität für unsere Lebens- und Umweltqualität sensibilisieren. 

Förderschwerpunkt sanfte Mobilität

Neben bewusstseinsbildenden Maßnahmen setzt das Umweltressort zur Unterstützung des Umstieges auf umweltfreundliche Verkehrsmittel einen Förderschwerpunkt auf sanfte Mobilität. Gefördert werden die Anschaffung z.B. von Lasten- und Dienstfahrrädern als auch Mobilitätsberatungen in Linzer Betrieben. 

Lastenrad statt PKW

Die Stadt Linz unterstützt Privatpersonen, Fahrgemeinschaften, Betriebe/Organisationen etc. mit Standort bzw. Hauptwohnsitz in Linz beim Kauf von Lastenfahrrädern, Elektro-Lastenfahrrädern und Fahrradanhängern. Den Ankauf folgender Transportmittel fördert das städtische Umweltressort mit 30 Prozent der Investitionskosten. Hier die maximalen Förderhöhen im Überblick:  

E-Lastenfahrräder: Maximal 1.000 Euro

Lastenfahrräder:  Maximal 800 Euro  

Fahrradanhänger:  Maximal 150 Euro

Dienstfahrräder fördern Umwelt und Gesundheit der MitarbeiterInnen

Bei vielen Berufsgruppen spielt sich der Arbeitsalltag auch außerhalb der Büroräume ab. Um schnell von einem Ort zum anderen zu kommen, bietet sich die Anschaffung von Dienstfahrrädern an. Dadurch tragen Unternehmen zu einer besseren Linzer Luft bei und fördern gleichzeitig die Gesundheit ihrer MitarbeiterInnen. Deshalb unterstützt die Stadt Betriebe und Organisationen, die ihren Firmenstandort in Linz haben, auch beim Ankauf dieser Transportmittel und übernimmt jetzt 30 Prozent der Kosten.

Zehn Jahre „Linz fährt Rad"

2017 feierte auch die Aktion „Linz fährt Rad“ 10-jähriges Jubiläum. Seit dem Start der Aktion im Jahr 2007 legten die knapp 5.400 TeilnehmerInnen etwa 4,7 Millionen Kilometer zurück. Diese Strecke entspricht 112 Erdumrundungen, mehr als zwölfmal der Strecke von der Erde bis zum Mond oder 23.500-mal die Strecke Linz-Wien an der Donau entlang. In Summe wurden damit 855 Tonnen CO2 eingespart, die sonst bei Fahrten mit dem Auto freigesetzt worden wären beziehungsweise rund 330.000 Liter Treibstoff. Bis zum 31. Oktober sind die MitarbeiterInnen aller Linzer Betriebe und Spitäler noch eingeladen für die 11. Saison von „Linz fährt Rad“ in die Pedale zu treten

​Fast 12.000 LinzerInnen haben das Umweltticket​

Einen wesentlichen Beitrag zur Attraktivierung des öffentlichen Verkehrs leistet das Umweltticket. Dank der vergünstigten Jahreskarte können alle BürgerInnen mit Hauptwohnsitz in Linz um 285 Euro die Verkehrsmittel der Linz AG benützen. Damit hat Linz eine der günstigsten Jahreskarten in ganz Österreich. Wie gefragt die vergünstigte Jahreskarte ist, beweist auch ein Blick auf die Statistik. Mit Ende August waren knapp 11.900 Umwelttickets im Umlauf. Diese sensationelle Nachfrage zeigt, dass immer mehr Menschen umweltfreundlich unterwegs sein wollen, wenn das Angebot stimmt.​

Mobilitätsberatung in Linzer Betrieben

Das Umweltressort fördert gezielt auch Linzer Betriebe, die eine Mobilitätsberatung beim Klimabündnis OÖ in Anspruch nehmen. Ziel der Beratung ist eine Forcierung der umweltfreundlichen MitarbeiterInnen-Mobilität. Betriebe mit Standort Linz können die geförderte Mobilitätsberatung des Klimabündnis OÖ bis zu einem Ausmaß von 32 Stunden in Anspruch nehmen. 50 Prozent der Beratungskosten werden dann aus dem Budget der Betrieblichen Umweltoffensive (BUO) mit einer Deckelung von maximal 1.300 Euro gefördert. Das Umweltweltressort der Stadt fördert weitere 30 Prozent der Beratungskosten mit einem Maximum von 1.000 Euro.​​

Städtische Förderung für E-Fahrzeuge

Finanziell unterstützt werden aber nicht nur jene Personen und Unternehmen, die ein Lasten- oder Dienstfahrrad anschaffen. Auch Betriebe sowie Organisationen mit öffentlichem Interesse, die in ein E-Auto investieren, erhalten von der Stadt Linz eine Förderung.​​

Den Ankauf von E-Autos, E-Motorräder und E-Scooter durch Betriebe/Organisationen fördert das städtische Umweltressort wie folgt:

E-Autos: Maximal 1.000 Euro  

E-Motorräder: Maximal 500 Euro   

E-Scooter: Maximal 300 Euro
Die Förderhöhen sind dabei mit 30 Prozent des Rechnungsbetrages begrenzt.​  ​

So geht’s: Mit einem Formular zur gewünschten Förderung

Wer um Unterstützung der Stadt für alternative Mobilitätsformen ansu-chen möchte, kann das Vorhaben mit nur wenigen Schritten in die Tat umsetzen. Auf der Homepage http://www.linz.at/umwelt/foerderungen.asp findet sich der Überblick über die verschiedenen Förderungen. Einfach den gewünschten Link anklicken und den Förderungsantrag herunterladen. Dieser muss inklusive Beilagen an den Magistrat Linz, Planung, Technik und Umwelt-Umweltmanagement, Hauptstraße 1-5, 4041 Linz geschickt werden.

Textquelle: www.linz.at 


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