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am 25. Juli

Baustelle B127: Land ließ Chance für Pilotprojekt zur Taktverdichtung von Bus und Bahn auf der Straße liegen

Klaus Grininger - Während die öffentlichen Verkehrsmittel fahren dürfen, müssen AutofahrerInnen auf der Rohrbacher Straße (B127) teilweise eine großräumige Umleitung in Kauf nehmen. Grund ist die Sperre des Tunnels in Ottensheim. Obwohl seit Monaten bekannt war, dass hier Bauarbeiten geplant sind, ist es verabsäumt worden, die Zahl Fahrten der Busse und der Mühlkreisbahn zu erhöhen und so Entlastung zu schaffen.

Um die Verkehrsprobleme während der Bauarbeiten entlang der B127 im Sommer zu minimieren, haben die Grünen Linz im April eine Resolution an den Oberösterreichischen Verkehrsverbund (OÖVV) gestellt. Ziel der Initiative war unter anderem ein Pilotprojekt, um die Taktfrequenz bei den öffentlichen Verkehrsmitteln entlang der Bundesstraße während der Tunnelsperre zu erhöhen. Obwohl im Gemeinderat damals alle Parteien außer der FPÖ rund um Verkehrsstadtrat Hein unserem Vorschlag zugestimmt haben, hat das Land es nicht für notwendig befunden, das Öffi-Angebot zumindest vorübergehend auszubauen.

Die Folgen: Viele AutofahrerInnen nehmen täglich den Umweg, der teilweise durch Wohngebiete auf Linzer Stadtgebiet führt, auf sich. Somit zählen auch die BewohnerInnen der betroffenen Siedlungen zu den Leidtragenden. Würden die Busse und die Mühlkreisbahn öfter fahren, wäre die Zahl der Menschen die umsteigen mit Sicherheit höher. Davon würden alle profitieren, auch die BürgerInnen in den umliegenden Wohngebieten. 

Zusätzlich hätte ein Pilotprojekt ein Testlauf für künftige Straßenbaustellen, die auf uns zukommen, sein können. „Dennoch hat sich das Land entschieden nichts zu tun und hat eine große Chance zur Entlastung auf der Straße liegen gelassen“, hält Grininger abschließend fest.   



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