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am 10. Juli

Ausgebremst: Linzer Süden bleibt beim viergleisigen Westbahnausbau vorerst auf der Strecke

Klaus Grininger - Zahlreiche Schienen sollen in den kommenden Jahren verlegt werden, um den Zugverkehr zu beschleunigen. Auf der Strecke bleibt dabei der Abschnitt zwischen der Lasten- und der Wahringerstraße, bei dem derzeit kein viergleisiger Ausbau geplant ist.

Den Linzer Süden auszubremsen ist das falsche Signal, das negative Auswirkungen für viele BürgerInnen im Großraum Linz hat. Schließlich ist die Bahn oftmals das schnellste Verkehrsmittel vom Linzer Süden ins Stadtzentrum. So dauert zum Beispiel die Fahrt vom Bahnhof Pichling zum Hauptbahnhof lediglich 13 Minuten. Dennoch bedient die S-Bahn diese Strecke lediglich ein Mal pro Stunde. 

Die Verkehrsstaus im Linzer Süden werden immer mehr. Es ist daher höchst an der Zeit, den Ausbau des Schienennetzes und die Taktfrequenz von Pichling bis ins Zentrum durchgängig zu beschleunigen, um dadurch noch mehr Menschen zum Umsteigen zu bewegen. Trotz dieser Tatsachen ist von einem Ausbau der Westbahnstrecke in diesem Abschnitt keine Rede mehr. Deshalb soll sich der zuständige Verkehrslandesrat Steinkellner bei den ÖBB dafür einsetzen, dass der Linzer Süden bei den Ausbauvorhaben nicht länger auf dem Abstellgleis steht.

Bei Tarifreform darf nicht gebremst werden

Kopfschütteln löst hingegen aus, dass Landesrat Steinkellner nun bei einer Tarifreform bremst. Wenn öffentliche Verkehrsmittel finanziell attraktiv sind, werden sie auch verstärkt angenommen. Das zeigt sich auch am Beispiel des Linzer Umwelttickets. 


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