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am 26. September 2018

Aktuelle Auswertung der PendlerInnenströme zeigt, dass am konsequenten Ausbau der Öffis kein Weg vorbeiführt

Klaus Grininger - 138.000 Menschen pendeln täglich in unsere Stadt oder aus Linz hinaus, um ihren Arbeitsplatz zu erreichen. „Natürlich begrüßen wir, dass Linz ein attraktiver Wirtschaftsstandort ist. Die vorliegenden Verkehrszahlen zeigen aber einmal mehr, dass am konsequenten Ausbau der Öffis kein Weg vorbeiführt.

Nur so können die PendlerInnenströme gelenkt werden, ohne weiterhin die Gefährdung unserer Gesundheit und kilometerlange Staus in Kauf zu nehmen. Schließlich sind die Probleme im Linzer Straßenverkehr bekannt und nicht weniger geworden. Dennoch haben es die verantwortlichen VerkehrspolitikerInnen der vergangenen Jahrzehnte verabsäumt, die Weichen zu stellen, damit die PendlerInnen rasch, bequem und ohne täglichen Stauärger ihre Alltagswege zurücklegen können. 

Doch wo bleiben die 2. Schienenachse, der Ausbau der Mühlreisbahn oder die Modernisierung der Summerauerbahn? Während bei Autobahnschneisen, die mitten durch unsere Stadt führen, Geld keine Rolle zu spielen scheint, wird beim Öffi-Ausbau seit Jahren auf die Bremse gestiegen und über die hohen Kosten geklagt.

Steinzeit-Verkehrspolitik löst keine Probleme

Mit dieser Steinzeit-Verkehrspolitik werden Probleme nicht gelöst, sondern verschärft. Die Leidtragenden sind wir alle, die unter schlechter Luft und Verkehrslärm leiden bzw. mangels attraktiver Alternativen auf das Auto für die Erledigung der Alltagswege angewiesen sind. Deshalb muss endlich die Finanzierung für den so dringend benötigten Öffi-Ausbau sichergestellt werden. Hier ist auch der Bund entsprechend gefordert.



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