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am 13. Juli

5-Minutentakt statt Ferienfahrplan für Linzer Öffis gefordert

Klaus Grininger - Die Reduzierung des Taktes durch den Sommerfahrplan der Linz-AG-Linien erschwert LinzerInnen und PendlerInnen auch diesen Sommer mit Bus und Straßenbahn schnell zur Arbeit und nach Hause zu gelangen. Die BürgerInnen müssen teils grobe Einschnitte hinnehmen. Ein attraktiver öffentlicher Verkehr braucht ein ansprechendes Angebot.

Ein 5-Minutentakt das ganze Jahr über in allen Teilen der Stadt ist ein wichtiger Schritt, um den öffentlichen Verkehr weiter zu stärken. Eine bessere Taktung der öffentlichen Verkehrsmittel ist aber seit geraumer Zeit überfällig. Wer zum Beispiel seinen Bus versäumt, muss sich auf Wartezeiten von 15 Minuten und länger gefasst machen, ehe der nächste hält. Um den Menschen, die abseits der Straßenbahnlinien wohnen, ein optimales Angebot zu ermöglichen, ist eine Taktverdichtung unumgänglich.


Sommerfahrplan bringt weitere Verschlechterungen für Stadtteile

Ein Blick auf die Fahrpläne zeigt, dass die Angebote in Stadtteilen – wie zum Beispiel am Froschberg – während der Sommerferien zu gewissen Zeiten um bis zu 50 Prozent verringert werden. Auch die Pöstlingbergbahn erhöht die Intervalle zwischen den Fahrten teilweise um das doppelte. Attraktive öffentliche Verkehrsmittel müssen aber auch in den Sommermonaten in gewohnter Weise zur Verfügung stehen. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Menschen Busse und Straßenbahnen als optimales Angebot wahrnehmen. Die Ausdünnung der Fahrpläne in den Sommermonaten erhöht die Hemmschwelle auf Öffis umzusteigen.


Die Ausdünnung Straßenbahnlinien sollte nochmals überdacht werden 

Die ganzjährig gut ausgelasteten Straßenbahnlinien 1, 2, 3 und 4 werden in den Sommermonaten zu den Stoßzeiten um bis zu drei Garnituren pro Stunde reduziert. Alleine zwischen der Rudolfstraße und dem Hauptbahnhof fahren in der Zeit von 7 bis 8 Uhr morgens acht Garnituren weniger als zu Schulzeiten. Die Straßenbahnlinien 1, 2, 3 und 4 sind das ganze Jahr über hervorragend frequentiert. Daher ist es unverständlich, hier eine so erhebliche Reduktion des Angebotes vorzunehmen“ meint Grininger abschließend.  


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