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am 25. Februar

Schutz unserer Kinder muss an erster Stelle stehen: Grüne fordern Abbiegeassistenten für städtische LKW

Klaus Grininger - Immer wieder kommt es zu schweren Unfällen, weil sich jemand im toten Winkel von abbiegenden Schwerfahrzeugen befindet. Zuletzt starb deshalb ein neunjähriger Bub in Wien. Schutz und die Sicherheit von FußgeherInnen, RadfahrerInnen – insbesondere unserer Kinder – im Straßenverkehr müssen an erster Stelle stehen. Die Stadt ist daher gefordert, den LKW-Fuhrpark mit Abbiegeassistenten nachzurüsten.

Wien und Klagenfurt haben bereits reagiert und wollen ihre Fuhrparks mit Abbiegeassistenten ausrüsten. Durch diese Assistenzsysteme werden LenkerInnen automatisch gewarnt, wenn sich Personen im toten Winkel eines abbiegenden Fahrzeugs befinden sollten. Die technischen Möglichkeiten sind längst vorhanden und sofort umsetzbar. Es gibt also keinen Grund länger zu warten: Städtische LKW gehören sofort mit zusätzlichen Sicherheitssystemen nachgerüstet. Auch die Schwerfahrzeuge der Firmen, die zur Unternehmensgruppe der Stadt zählen, sollen entsprechende Abbiegeassistenten und Totwinkelwarner erhalten.

Wie sehr diese technischen Hilfsmittel zur Sicherheit von Kindern und Erwachsenen im Straßenverkehr beitragen, hat die Unfallforschung der Versicherer ergeben: Den Daten zufolge ließen sich 60 Prozent der schweren Unfälle, die durch abbiegende Fahrzeuge ausgelöst werden, verhindern, wenn LKW mit Abbiegeassistenten und Totwinkelwarnern ausgerüstet wären. Die EU plant zwar einen verpflichtenden Einbau. Dieser soll aber nicht vor 2024 vorgeschrieben wären. 

So lange zu warten und nicht zu handeln, wäre unverantwortlich gegenüber all jenen Menschen, die tagtäglich zu Fuß oder mit dem Rad am Verkehrsgeschehen teilnehmen. Deshalb muss die Stadt Linz so schnell als möglich handeln und mit gutem Beispiel vorangehen.


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