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am 8. November

Zukunft über Theatervertrag braucht breite Dis­ku­ssion und keinen Alleingang aus dem rot-blauen Hinterzimmer

Eva Schobesberger - Offenbar in einem Alleingang plant Bürgermeister Klaus Luger Medienberichten zufolge den Ausstieg der Stadt aus dem Theatervertrag. „Es braucht ein vernünftiges Gesamtpaket, das in der Stadt diskutiert wird, anstatt intransparent Einzelmaßnahmen auf Zuruf der FPÖ voranzutreiben. Das schadet der Stadt langfristig mehr, als es Nutzen bringen kann.

Auch aus unserer Sicht besteht eine Schieflage bei den Zahlungsströmen zwischen Stadt und Land. Verbesserungen gehören aber vernünftig ausverhandelt, anstatt aus dem rot-blauen Hinterzimmer im Schnellverfahren die Auflösung eines einzelnen Vertrages anzukündigen. Diese Vorgangsweise ist für mich völlig unverständlich. Da gibt es Stadtsenatsklausuren, bei denen über Kostenträger in Höhe von 300 Euro wie etwa die Pilzberatung diskutiert wird. 

Bei so schwerwiegenden Entscheidungen handelt der Bürgermeister jetzt ohne erkennbare Taktik und Plan. Von einem verantwortungsvollen Bürgermeister erwarte ich mir, dass er Gesamtpakete auf den Tisch legt, die erst stadtintern vernünftig diskutiert werden, bevor er das Land mit unüberlegten Schnellschüssen brüskiert. Diese Vorgehensweise schadet der Stadt​​.

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