Bezirkegruene.at
Navigation:
am 7. December 2018

Theatervertrags-Kündigung: SPÖ und FPÖ verhinderten Happy End im letzten Akt und schaden so der Stadt

Eva Schobesberger - Ein kulturpolitisch katastrophales Signal haben SPÖ und FPÖ im Gemeinderat gesetzt, die einseitige Kündigung des Theatervertrages beschlossen und somit verhindert, dass es doch noch zu einem Happy End in der Causa kommt.

Mit seiner nicht nachvollziehbaren Vorgangsweise stößt der Bürgermeister gemeinsam mit der FPÖ nicht nur viele Kulturschaffende vor den Kopf, sondern schadet der Stadt. Das gilt für das Ansehen der Stadt insgesamt und natürlich für unsere Position, wenn es um Verhandlungen über eine grundlegende Verbesserung der Zahlungsströme zwischen Stadt und Land geht​

Mit einer "Aktuellen Stunde" zu Beginn der Gemeinderatssitzung haben die Grünen Linz einer breiten Debatte rund um den Theatervertrag eine Bühne gegeben. Auch aus unserer Sicht besteht eine Schieflage bei den Zahlungsströmen zwischen Stadt und Land. Verbesserungen gehören aber in einem Gesamtpaket zuerst intern und dann in Gesprächen mit dem Land vernünftig ausverhandelt. Das würde ich mir von einem verantwortungsvollen Bürgermeister erwarten.

Auf stichhaltige Sachargumente für eine Kündigung hat man auch heute vergeblich gewartet. Übrig bleibt: die FPÖ wollte das Musiktheater nicht. Die FPÖ will den Vertrag nicht. Heute wurde er gekündigt. Das ist ein sehr trauriges, gesellschaftspolitisches Signal.

 

Jetzt spenden!