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am 17. January

Kultur muss zurück ins Rampenlicht – Grüne fordern zusätzliche Million für die Freie Szene

Sophia Hochedlinger, Rossitza Ekova-Stoyanova - 2009 ist Linz als Europäische Kulturhauptstadt im Rampenlicht gestanden. Geblieben ist davon wenig, zuletzt hat die Stadt ein trauriges Schauspiel rund um die Kündigung des Theatervertrages abgegeben. Zudem sind wesentliche Ziele des Kulturentwicklungsplanes nicht umgesetzt. Darunter leidet besonders die Freie Szene, die trotz Inflation seit Jahren keine Erhöhung der Förderungen bekommen hat.

 
Die Freie Kulturszene setzt sich nicht nur kritisch mit aktuellen Vorgängen und Fehlentwicklungen Vorgängen in der Stadt auseinander. Sie bildet auch das Rückgrat der vielen Kultur-Initiativen in Linz. Dennoch müssen viele KünstlerInnen und Kulturschaffende seit Jahren inflationsbedingt mit immer weniger Geld auskommen. Dadurch wird nicht nur ihre Arbeit erschwert, es geht auch um die soziale Situation der KünstlerInnen, die oftmals prekär ist

Wie wichtig eine entsprechende Förderung der Freien Szene durch die Stadt ist, lässt sich auch im Kulturentwicklungsplan nachlesen, der von der Stadt beschlossen worden ist. Eine der Empfehlungen in dem Papier lautet, die Basisförderungen für Kulturvereine und –Initiativen weiter auszubauen. Diese Absichtserklärungen sind bis heute nicht in die Tat umgesetzt worden. Das wollen wir ändern.

Aktive Kulturszene leistet wichtigen Beitrag für vielfältige Stadt 

Um die mangelnde Erhöhung der Subventionen auszugleichen, fordern die Grünen in der kommenden Gemeinderatssitzung, dass zusätzlich eine Million Euro in die Förderung der Freien Szene fließt. Dadurch kann gewährleistet werden, dass die engagierten Kulturschaffenden in unserer Stadt auch künftig qualitativ hochwertig arbeiten können und auch eine entsprechende soziale Absicherung haben. 

Eine aktive Kulturszene leistet einen wichtigen Beitrag für eine lebendige und vielfältige Stadt. Das Engagement der Freien Szene muss auch finanziell entsprechend honoriert werden. Nach der Posse rund um den Theatervertrag ist die Stadt nun gefordert zu zeigen, dass die Kultur auch zehn Jahre nach Linz09 einen entsprechenden Stellenwert hat.


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