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am 8. November

Hin und Her bei Museen der Stadt Linz

Eva Schobesberger, Rossitza Ekova-Stoyanova - Den Betroffenen Pläne über mögliche Schließungen und Zusammenlegungen via Medien auszurichten ist letztklassig – Wie glaubwürdig ist der Bürgermeister?

Während der Bürgermeister aktuellen Medienberichten zufolge den Erhalt des Nordico nicht bestätigen will, hat er den Gemeinderat in der Sitzung am 19. Oktober, also vor nicht einmal drei Wochen, über das Gegenteil informiert. Auf eine Anfrage der Grünen, ob die städtischen Museen in ihrer jetzigen Form erhalten bleiben sollen, hat Bürgermeister Luger geantwortet: „Ja, sie sollen in dieser Form erhalten bleiben.“​

„Das Glaubwürdigkeitsproblem des Bürgermeisters kommentiere ich nicht. Für unerträglich halte ich aber die Tatsache, dass hier den Betroffenen über die Medien die mögliche Schließung ihrer Häuser ausgerichtet wird. Immerhin sei auch im gestrigen (!) Verwaltungsausschuss Museen, dem für die Museen zuständigen Gremium der Stadt Linz, noch die Rede davon gewesen, dass es lediglich um verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Häusern des Landes und der Stadt gehen solle“, meint Stadträtin Eva Schobesberger, die für die Grünen im Verwaltungssauschuss Museen sitzt.

Ganz und gar nicht nachvollziehbar sei in diesem Zusammenhang auch die Rolle des Bürgermeisters. „Noch in der letzten Gemeinderatssitzung hat er auf meine Anfrage, welche Überlegungen es hinsichtlich möglicher Umstrukturierungen gibt, gemeint: „Die einzige Überlegung ist, aus dem Unternehmen Museen eine GmbH zu machen. Das soll mit 1.1.2018 geschehen und hat mit der Holding zu tun.“ Die Häuser selbst sollen dabei laut Bürgermeister in der jetzigen Form erhalten bleiben. “Ich glaube ja nicht, dass der Bürgermeister absichtlich den Gemeinderat anlügt. Aber heute so, morgen anders. Dieses Hin und Her verunsichert massiv und beschädigt unsere Häuser“, so Gemeinderätin Rossitza Ekova-Stoyanova, Kultursprecherin der Grünen Linz.​

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