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am 11. Juli

Grüner Einsatz macht sich bezahlt: Geplante Sperre des städtischen Online-Archives wird noch einmal überdacht

Helge Langer - Die Pläne das Linzer Online-Archiv zu sperren und Informationen älteren Datums nur noch auf Anfrage zur Verfügung zu stellen, werden noch einmal geprüft. Darauf hat sich der Gemeinderat geeinigt und kommt somit der Forderung der Grünen Linz nach. Unser Einsatz hat sich bezahlt gemacht. Wir wollen erreichen, dass Linz nicht in die vordigitale Steinzeit zurückfällt​.

Mit dem für kommendes Jahr geplanten Relaunch der städtischen Website hätte der freie Zugang zum Online-Archiv Geschichte sein sollen. Die Folgen: alle BürgerInnen, die zum Beispiel Presseaussendungen älteren Datums lesen möchten, müssten beim Magistrat anfragen, um die gewünschten Informationen zu erhalten. Nun wird die angedachte Verschlechterung noch einmal diskutiert. Der Gemeinderat hat einen entsprechenden gemeinsamen Antrag der Grünen Linz und der ÖVP einstimmig dem Innovationsausschuss zugewiesen. Dass innerhalb der SPÖ nun ein Umdenken stattzufinden scheint, ist begrüßenswert. Schließlich ist ein transparentes digitales Archiv in einer zukunftsorientierten, innovativen Stadt unumgänglich.

Das beweisen auch Beispiele aus anderen Städten. So sind viele Verwaltungen dazu übergegangen, öffentlich finanzierte Daten umfassend, offen und barrierefrei zur Verfügung zu stellen. Auch in Linz hatten wir mit der ‚Open Commons’-Initiative bereits vor etlichen Jahren eine Vorreiterrolle beim Öffnen der Verwaltung gegenüber der Bevölkerung inne. Der zuletzt überlegte erschwerte Zugang zu Datenbeständen würde hingegen klar im Widerspruch zu den früheren Bemühungen unserer Stadt stehen. Noch dazu, da Bürgermeister Klaus Luger angekündigt hat, Linz zur führenden Innovationsstadt machen zu wollen.  

Dass es technisch möglich ist, die Fülle an Informationen in eine neue Plattform zu integrieren, haben wir  selbst vorgezeigt und das Portal linzarchiv.at ins Leben gerufen. Dort finden sich Presseaussendungen zurück bis ins Jahr 2003. Diese Daten bleiben auch dann online, wenn die Stadt das digitale Archiv doch sperren sollte.    


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