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am 1. Dezember 2020

„Pakt für Linz“: Klimaschutz und Bildung sind Schwerpunkt im 65-Millionen-Invest-Paket

Eva Schobesberger - Die Stadt zu stärken und gut aus der Krise herauszuinvestieren – dazu ist das nun präsentierte Kommunalinvestitionsprogramm „Pakt für Linz“ ein wichtiger Schritt. Besonders erfreulich: Es wurde festgeschrieben, dass bei ALLEN Investitionsmaßnahmen ein Klimaschwerpunkt zu setzen ist.

So muss im gesamten Investitionsprogramm auf Klimaschutz und Klimaanpassung geachtet werden, etwa durch Energieeffizienzmaßnahmen, den Ausbau erneuerbarer Energien oder durch Begrünungs- und Beschattungsmaßnahmen.  Der größte Invest-Bereich trägt den Titel „Für die Zukunft unserer Kinder“. Für die Errichtung bzw. Modernisierung von Schulbauten, den Ausbau der schulischen IT-Infrastruktur und der Kinderbildungseinrichtungen sind 30 Millionen Euro reserviert. 

Neben dem allgemeinen Gebot bei den Investments einen Klimaschwerpunkt zu setzen, sind im „Pakt für Linz“ für Klimaschutz- und Begrünungsprojekte in der Stadt vier Millionen Euro vorgesehen, darunter die „Insel für Linz“ am Jahrmarktgelände. Investitionen in den Klimaschutz und die Bildung sind Investitionen in unsere Zukunft. Daher war es mir ein großes Anliegen, diese Bereiche besonders zu stärken und mit der Neugestaltung des Jahrmarktareals ein echtes Zukunftsprojekt zu starten​​​.

Schulen: Sanierung angehen, Digitalisierung vorantreiben

Bis zu 65 Millionen Euro sind mit dem „Pakt für Linz“ als Investitionen in die Zukunft der Stadt vorgesehen. Maximal 26 Millionen Euro davon sollen dank dem Kommunalinvestitionsprogramm vom Bund übernommen werden. Nahezu die Hälfte der geplanten Investitionen auf die sich die Mitglieder der Linzer Stadtregierung geeinigt haben, machen mit 30 Millionen Euro Projekte im Bildungsbereich aus. Mir war es besonders wichtig, dass wir endlich die Sanierung unserer Schulen angehen, die Digitalisierung unserer Schulen weiter vorantreiben und den Klimaschutz im gesamten Investitionspaket verankern. Ein weiterer Schritt hin zu mehr Nachhaltigkeit ist daher auch das erklärte Ziel, dass die Stadt bei der Beschaffung – wie von den Grünen schon lange gefordert – künftig verstärkt auf klimatologische, regionale und soziale Kriterien achtet. 

Ebenfalls mit in das umfangreiche Paket aufgenommen worden ist das Vorhaben, das Urfahraner Jahrmarktgelände den Menschen zurückzugeben und ein Projekt zu realisieren, das die Donaulände als Naherholungs- und Freizeitraum weiter aufwertet. Von dem Paket profitieren sollen zudem alle LinzerInnen, die mit dem Rad oder zu Fuß in der Stadt unterwegs sind. Konkret ist die Sanierung von Geh- und Radwegen festgeschrieben. „Gerade in den vergangenen Monaten hat sich gezeigt, dass immer mehr LinzerInnen auf das Fahrrad steigen oder zu Fuß unterwegs sind.

Unterstützung der Freien Szene wichtiger Beitrag zur Stärkung der Kultur

Ein Schwerpunkt ist im Paket auch für den durch die Corona-Krise so stark gebeutelten Kulturbereich vereinbart worden. Besonders die KünstlerInnen und Kulturschaffenden der Freien Szene sind in den vergangenen Monaten hart getroffen worden. Eine lebendige, kreative und kritische Kunst- und Kulturszene ist aus unserer Stadt nicht wegzudenken. Ebenfalls erfreulich ist, dass mit weiteren Schritten zur Belebung der Innenstadt eine weitere Anregung der Grünen im „Pakt für Linz“ zu finden ist. In Summe liegt ein Paket auf dem Tisch, dass viele Grüne Schwerpunkte enthält. Jetzt muss es darum gehen so schnell als möglich in die Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen zu kommen. 




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