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am 11. Juni

Moschee-Schließungen: Radikalisierung darf keinen Platz haben – Ermittlungsergebnisse gehören transparent dargelegt

Helge Langer - Überraschend hat die Bundesregierung heute Schließungen von Moscheen, darunter auch eine in Linz, angekündigt. „Dass eine Radikalisierung der Menschen unter dem Deckmantel einer Religion in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf, ist völlig klar. Die Ergebnisse der Ermittlungen zur Einhaltung des Islamgesetzes gehören jedenfalls transparent dargelegt.

Immer wieder ist es in den vergangenen Jahren zu Vorfällen in Zusammenhang mit islamischen Organisationen gekommen, die als extremistisch einzustufen sind. Dass gegen solche Vereine vorgegangen und extremistischen Umtrieben Einhalt geboten wird, ist natürlich zu begrüßen. Wichtig ist aber, zwischen den verschiedenen Vereinen zu differenzieren und nicht den Eindruck zu erwecken, dass alle AnhängerInnen des Islams radikal sind.

Umso wichtiger ist es daher zu begründen, aus welchen Gründen welche Moscheen, darunter jene in Linz, geschlossen werden. Klar ist aber, dass jetzt endlich der Zeitpunkt gekommen sein muss, an dem auch die politischen Parteien ihre Kontakte zu extremistischen Gruppen ein für alle Mal stilllegen. In Linz betrifft das vor allem die SPÖ, die immer wieder in Verbindung mit den ultranationalen faschistischen ‚Grauen Wölfen’ gestanden ist​​.

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