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am 5. Juli

Linzer Wappenstreit: Bürgermeister knickt wenig überraschend vor der FPÖ ein

Eva Schobesberger - Obwohl Bürgermeister Klaus Luger seine Position zu den aktuellen Plakaten der FPÖ nicht geändert hat – sprich er findet diese peinlich für die Stadt, lässt er die entsprechende Konsequenz vermissen. Somit bleibt das offizielle Stadtwappen weiterhin auf den Sujets der Freiheitlichen zu sehen und muss nicht überklebt werden.

Wenig überraschend ist der Bürgermeister vor der FPÖ eingeknickt, anstatt hier konsequent zu sein. Dabei ist die Rechtslage eindeutig: Wenn von dem Wappen ein der Stadt abträglicher Gebrauch gemacht wird, ist die Bewilligung (...) zu widerrufen,“ so das Linzer Stadtstatut. Übersetzt könnte das etwa heißen: „Diese Kampagne ist peinlich für die Stadt. Deshalb wird die Bewilligung für die Verwendung des Wappens widerrufen.

Obwohl Stadtrat Hein in der Sitzung bereits abgewunken hat, begnügt sich der Bürgermeister damit, die FPÖ zu bitten, ihr Logo auf die Plakate zu kleben.„Es wäre angebracht, wenn der Bürgermeister hier Haltung zeigen und dem Statut entsprechend handeln würde.



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