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am 15. Februar

Genug Unterschriften gibt es nicht: Frauenvolksbegehren weiter unterzeichnen, um gemeinsam die Gleichberechtigung in der Gesellschaft zu stärken!

Eva Schobesberger - Bei der Gleichstellung von Männern und Frauen ist nach wie vor genug zu tun. Um zu erreichen, dass die Geschlechtergerechtigkeit endlich in der Praxis gelebt wird, werden derzeit Unterstützungserklärungen für das Frauenvolksbegehren 2.0 gesammelt. Dass es mehr als 20 Jahre nach dem ersten Frauenvolksbegehren nun zu einer Neuauflage kommt, ist ein wichtiges Signal für mehr Gleichberechtigung.

Umso wichtiger ist es, dass möglichst viele Menschen unterschreiben. Schließlich werden die jetzigen Unterstützungserklärungen bereits als Unterschrift für das Volksbegehren mit eingerechnet​​. Insgesamt haben die Initiatorinnen des überparteilichen Frauenvolksbegehren 2.0​ 15 Forderungen​​ aufgelistet. 

Diese reichen von gleichem Lohn für gleichwertige Arbeit bis hin zu einem Rechtsanspruch auf eine ganztägige kostenlose Kinderbetreuung. Abgedeckt werden die frauenpolitischen Kernbereiche „Arbeit & Wirtschaft“, „Familie & Gesundheit“ sowie „Politische Teilhabe & Mitsprache“. 

Je mehr Unterschriften, desto besser 

Dass bereits in den ersten beiden Tagen genügend Unterstützungserklärungen gesammelt worden sind, damit das Frauenvolksbegehren eingeleitet werden kann, ist ein starkes Signal, das beweist, dass noch viel zu tun ist. Ich hoffe, dass auch in den kommenden Wochen möglichst viele BürgerInnen unterschreiben, damit das Volksbegehren im Parlament behandelt wird.

Selbst wenn man nicht mit jeder einzelnen der insgesamt 15 Forderungen einverstanden ist, ist es wichtig zu unterschreiben, um damit einen gesellschaftspolitischen Diskurs zu unterstützen mit dem Ziel, schrittweise die Gleichstellung von Mann und Frau zu erreichen. Die Ziele des Frauenvolksbegehrens nützen allen Menschen, egal ob Frauen oder Männern. Es geht es um mehr Gleichberechtigung in unserer Gesellschaft. Gerade unter den aktuellen politischen Rahmenbedingungen herrscht vermehrt Handlungsbedarf in Sachen Geschlechtergerechtigkeit.

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