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am 24. Jänner 2018

Werbung im öf­fent­lichen Raum: Grüne fordern im Gemeinderat die Ausarbeitung von Richtlinien

Bernhard Seeber - Egal ob auf herkömmlichen Plakatwänden oder auf digitalen Bildschirmen – die Werbung im öffentlichen Raum nimmt stetig zu. Bei der Vergabe von Werbeflächen fehlt es jedoch an einer entsprechenden Koordinierung. Daher ist es aus unserer Sicht notwendig, entsprechende Richtlinien zu definieren.

Viele BürgerInnen haben den Eindruck, dass die Anzahl der Werbeflächen im öffentlichen Raum steigt. Vor allem digitale Anzeigen, auf denen Produkte und Unternehmen beworben werden, haben in unserer Stadt zugenommen. Da die Digitalisierung in diesem Bereich weiter voranschreitet und neue Möglichkeiten eröffnen wird, sind gewisse Vorgaben notwendig, damit unser Stadtbild nicht irgendwann den Eindruck einer einzigen großen Werbefläche erweckt. Der Wirtschaftssprecher der Grünen Linz schlägt daher vor, einige Richtlinien festzulegen, die sich mit Größe, Anzahl und der Platzierung der Werbeträger beschäftigen.

Werbebeirat soll inhaltliche Vorgaben erarbeiten 

Weiters beantragen die Grünen Linz, dass auch inhaltliche Vorgaben erarbeitet werden, wofür auf dem öffentlichen Gut geworben werden darf. Davon sollen vor allem die lokalen HändlerInnen profitieren. Wenn auf den städtischen Infoscreens vor den Türen der Innenstadtkaufleute ständig für Online-Anbieter wie Amazon geworben wird, schadet das dem Wirtschaftsstandort Linz.


Für besonders auffällige Werbevorhaben, die aufgrund ihrer Größe oder des Standortes das Stadtbild beeinträchtigen können, soll künftig auch ein Werbebeirat eingerichtet werden. Angehören soll diesem Gremium VertreterInnen der Gemeinderatsfraktionen und mit dem Thema befasste MitarbeiterInnen der Stadtverwaltung. Sinnvoll ist es außerdem, gegebenenfalls externe ExpertInnen – zum Beispiel von der Wirtschaftskammer oder Polizei – beizuziehen.  


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