Bezirkegruene.at
Navigation:
am 21. August

Leerstände in der Innenstadt: Standortmanager als „Kümmerer“ muss Stadtmarketing auf neue Füße stellen

Bernhard Seeber - Die Zahl der Leerstände entlang der Linzer Einkaufsstraßen ist nach wie vor groß. Das Grundproblem ist, dass es in Linz kein funktionierendes Stadtmarketing gibt. Deshalb braucht es einen "Kümmerer", der nicht nur die Interessen eines bestimmten Vereines sondern die Entwicklung der gesamten Stadt im Blick hat.

Online-Shopping von der Couch aus, zu hohe Mieten, bis hin zur Verkehrsproblematik in der Stadt: Die Anforderungen für den Handel haben sich in den vergangenen Jahren gewandelt und sind nicht kleiner geworden. Mit dem derzeitigen Stadtmarketing in Form des Cityringes lassen sich die aktuellen Herausforderungen aber nicht zufriedenstellend bewältigen. Ein wichtiges Puzzleteil dazu ist ein Standortmanager, der sich um die Vermarktung der Leerstände kümmert. Zudem braucht es ein entsprechendes  Konzept und Budget, damit ein Stadtmarketing diesem Namen auch gerecht wird.   

Strukturelle Änderungen sind aber auf mehreren Ebenen notwendig. Daher ist es höchst an der Zeit, über finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten für UnternehmerInnen nachzudenken, die sich neu in Linz ansiedeln, oder einen bestehenden Betrieb übernehmen. Denkbar sind zum Beispiel zeitlich begrenzte Zuschüsse bei den Betriebskosten sowie Förderungen bei Zwischennutzungen und eine Unterstützung für VermieterInnen bei der Vermarktung ihrer Standorte. Wir haben wohl alle das Ziel einer belebten Linzer Innenstadt. Dafür braucht es aber die Zusammenarbeit der verschiedenen PartnerInnen und Veränderungen beim Stadtmarketing.


Wir brauchen Dich! - Jetzt Mitglied werden!