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am 14. Mai

Grundverkäufe in Pasching werfen Fragen auf: Grüne Anfrage soll Ungereimtheiten klären

Helge Langer - Ein Grundstücksverkauf der Stadt wirft Fragen auf. Konkret geht es um Waldflächen in Pasching, die 2017 an die Gemeinde veräußert worden sind. Der dortige Gemeinderat hat mittlerweile die Rodung und Umwidmung von Teilen des Waldes beschlossen. Dadurch entgehen der Stadt Einnahmen, außerdem hätten wir dem Verkauf dann nicht zugestimmt. Diesen Ungereimtheiten wollen wir durch eine Anfrage klären.

Offenbar hatte sich die Gemeinde Pasching bereits mehrere Jahre um den Kauf der Grundstücke bemüht, ehe der Linzer Gemeinderat das Geschäft Ende November 2017 beschlossen hatte. Neben dem Wald hatte die Stadt bei diesem Geschäft auch Flächen an Pasching verkauft, die als Grünflächen/Sportanlagen ausgewiesen sind. Zum Vergleich: Für den Wald hatte der Kaufpreis 5,50 Euro pro Quadratmeter betragen. Für die Grünflächen/Sportanlagen war der Preis mit 15 Euro pro Quadratmeter beinahe drei Mal so hoch gewesen. Wie hoch der Einnahmenverlust für die Stadt durch eine Umwidmungsklausel tatsächlich ist, wollen wir mit unserer Anfrage unter anderem herausfinden.

Keine Zustimmung wenn alle Karten auf dem Tisch gelegen wären 

Außerdem stellt sich die Frage, ob jemand in der Stadt Linz die wahren Absichten der Gemeinde Pasching gekannt hat. Wir haben das Geschäft nur deshalb befürwortet, da es sich um einen Grundveräußerung an eine andere Gebietskörperschaft gehandelt hat. Selbstverständlich hätten wir dem Verkauf niemals zugestimmt, wenn klar gewesen wäre, dass Teile der Waldflächen gerodet werden.  



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