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am 22. January

Förderungen und Standortmanagement: Grüne Initiative soll Leerstände in der Innenstadt mit neuem Leben füllen

Bernhard Seeber - Die Leerstände in der Linzer Innenstadt häufen sich. Wenn sich die Stadt zu einer attraktiven und belebten Innenstadt bekennt, muss umgehend gehandelt werden. Wir fordern daher im Gemeinderat die Einrichtung eines entsprechenden Standortmanagements sowie die Entwicklung geeigneter Förderrichtlinien, um dadurch ungenutzte Geschäftsflächen mit neuem Leben zu füllen.

Die Linzer Innenstadt zählt seit Jahren zu den meistfrequentierten Handelszonen. Dennoch ist die Zahl der Leerstände in zentralen Lagen in den vergangenen Monaten gestiegen. Die Gründe dafür sind verschieden – angefangen von der zunehmenden Konkurrenz durch das Onlineshopping, über zu hohe Mieten bis hin zur Verkehrssituation in der Stadt. 

Im Gegensatz zu früher, können Leerstände nicht mehr so leicht nachbesetzt werden. Umso dringender muss die Stadt finanzielle Anreize setzen, damit sich wieder mehr HändlerInnen in der Linzer Innenstadt ansiedeln. So könnten zum Beispiel UnternehmerInnen, die einen Betrieb neu gegründet haben, einen bestehenden übernehmen oder sich in Linz ansiedeln, gefördert werden – etwa durch zeitlich begrenzte Zuschüsse bei den Miet- oder Betriebskosten.

Starkes Standortmanagement und finanzielle Förderungen nötig 

Um längere Leerstände zu überbrücken, initiieren immer mehr BesitzerInnen von Geschäftsflächen vorübergehend Pop-Up-Stores. Möglichkeiten für eine Zwischennutzung gibt es verschiedene. Deshalb sollen auch hier finanzielle Fördermöglichkeiten entwickelt werden. Gleichzeitig braucht es ein starkes Standortmanagement, damit Linz auch weiterhin eine attraktive und belebte Innenstadt hat. Um rasch auf Entwicklungen zu reagieren und Konzepte vorantreiben zu können, ist eine Schnittstelle zwischen Handel, ImmobilienbesitzerInnen, Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing unverzichtbar.

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