Bezirkegruene.at
Navigation:
am 10. Jänner

Deko-Verbot vor Geschäften ist kleinlich und konterkariert Bemühungen für erfolgreichen Wirtschaftsstandort

Bernhard Seeber - Geschäftstreibenden, die zu einer Attraktivierung der Linzer Innenstadt beitragen, wirft das Magistrat nun Prügel zwischen die Füße. Einem Medienbericht zufolge, müssen mehrere HändlerInnen in der Herrenstraße ihre Dekoration vor ihren Geschäftstüren entfernen. Diese Vorgangsweise des Magistrates ist kleinlich. Damit werden die Bemühungen für einen attraktiven Wirtschaftsstandort konterkariert.

Neben vielen anderen Faktoren spielt auch die Optik der Innenstadtstraßen eine wichtige Rolle für einen erfolgreichen Wirtschaftsstandort. Dazu zählt auch, dass HändlerInnen ihre Geschäftslokale in einem gewissen Ausmaß dekorieren dürfen – etwa durch einen Tisch beim Eingang. Solche Maßnahmen müssen ohne großen bürokratischen Aufwand möglich sein und sollten seitens der Stadt unterstützt und nicht behindert werden. Dafür braucht es flexible Programme, die auch in der Wirtschaftsförderung verankert werden. Schließlich kommen attraktive Geschäfte nicht nur den BesitzerInnen zugute. Es profitiert ja auch die gesamte Stadt als Wirtschaftsstandort von gut frequentierten Betrieben und Geschäften​​.

Jetzt spenden!