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am 17. January

SPÖ, FPÖ und ÖVP verhindern rasche Entscheidung über Stadion mitten im Naherholungsgebiet Pichlinger See

Michael Svoboda - Gegen einen zeitnahen Termin für eine Volksbefragung zum geplanten LASK-Stadion beim Pichlinger See haben sich SPÖ, FPÖ, ÖVP im Verfassungsausschuss ausgesprochen und den Grünen Antrag damit abgewiesen. „Die BürgerInnen jetzt Unterschriften sammeln zu schicken ist ein erheblicher Mehraufwand und eine zusätzliche Zeitverzögerung. Somit steigt die Unsicherheit für alle Beteiligten weiter.

Soll die Stadt Linz die nötigen Umwidmungen vornehmen, um dem LASK die Errichtung eines Stadions nahe dem Pichlinger See grundsätzlich zu ermöglichen?“

Diese Frage den LinzerInnen am 28. April 2019 zu stellen, haben die Grünen in der heutigen Sitzung des Verfassungsausschusses beantragt. Wir wollten Klarheit und nicht weitere Unsicherheit für die Bevölkerung und den LASK schaffen. Offenbar teilen SPÖ, FPÖ und ÖVP diesen Wunsch aber nicht. Besonders unverständlich ist im Match um das Stadion mitten im Naherholungsgebiet die 180-Grad-Wende des Stadtchefs. Hätte der Bürgermeister im Herbst nicht öffentlich befürwortet, dass der Gemeinderat die Abhaltung einer Volksbefragung beschließen soll, könnten die BürgerInnen schon längst Unterschriften sammeln und würden durch Lugers missglücktem Steilpass jetzt nicht im Abseits stehen.

Auch wenn die Bürgermeister-Partei ihre Meinung geändert hat, ist davon auszugehen, dass die nötigen 6100 Unterschriften gesammelt werden und eine Volksbefragung ohnehin zustande kommt. Was spricht also dagegen, dass die LinzerInnen sobald als möglich befragt werden und nicht unnötig Zeit und Ressourcen vergeudet werden?

 Eines hat das Verwirrspiel um die Volksbefragung der vergangenen Wochen aber ganz klar gezeigt. Der Bürgermeister-Partei ist der Schutz des Grüngürtels kein Anliegen. Sonst hätte die SPÖ gemeinsam mit Grünen, NEOS und KPÖ dem Standort im Naherholungsgebiet längst eine Absage erteilt.



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