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am 14. January

Nach Eklat um Inserat der Kepler Society: Rasches Handeln von Rektor Lukas ist anzuerkennen

Eva Schobesberger - Ein klares Signal hat JKU-Rektor Meinhard Lukas gesetzt, nachdem der AbsolventInnenklub der Universität mit einer Textzeile eines SS-Liedes in einer Werbebroschüre für den Burschenbundball inseriert hat. Dass Rektor Lukas sofort klare Worte gefunden und umgehend Konsequenzen gegen den Geschäftsführer der Kepler Society eingeleitet hat, ist anzuerkennen.

Mit den angekündigten dienstrechtlichen Konsequenzen für den Geschäftsführer des JKU-AbsolventInnenklubs, gibt das Rektorat der Kepler-Universität ein klares Bekenntnis zur antifaschistischen Grundhaltung der JKU ab. Dieses Inserat ist schon eine ekelhafte Anbiederung an Ewiggestrige. Diese Koketterie mit der NS-Zeit hat mich auch als Absolventin der Kepleruni sehr betroffen gemacht. Das konsequente Vorgehen von Rektor Lukas ist wichtig, um klarzustellen, dass die Universität rechtsextreme Gesinnungen ablehnt und sich von Botschaften der NS-Zeit klar und deutlich distanziert.

Dieser Eklat zeigt aber auch auf, dass es eine noch deutlichere Distanzierung von rechtem Gedankengut braucht. Ich würde daher ein Umdenken im Rektorat bezüglich des Ehrenschutzes und der Präsenz am Burschenbundball auch angebracht finden​​.

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