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am 16. January

Linzer Aktenaffäre: Linz bekommt zusätzlich externen Krisenmanager —  Langzeitforderung von ÖVP, Grünen und NEOS wird umgesetzt

Ursula Roschger - Zwei Jahre, nachdem der Kontrollamtsbericht die Missstände der Linzer Aktenaffäre aufgezeigt hat, setzt der Bürgermeister nun doch zusätzlich einen externen Berater ein. Damit wird die Langzeit-Forderung der Aufklärerallianz umgesetzt. So haben ÖVP, Grüne und NEOS in der Vergangenheit immer wieder einen Profi gefordert, damit alle Ungereimtheiten in der Causa beseitigt werden.

Nun dürfte endlich auch Bürgermeister Luger erkannt haben, dass es in der Aufarbeitung der Aktenaffäre einen zusätzlichen Experten von außen braucht​​. Übermittelt wurde der Stadtsenatsantrag an die Mitglieder der Stadtregierung erst heute Mittag. Das wirft wieder einmal ein fragwürdiges Licht auf den Umgang des Bürgermeisters betreffend Information und Transparenz gegenüber anderen Fraktionen in der Aktenaffäre.

Zu hoffen ist, dass der externe Experte gemeinsam mit den Verantwortlichen des Magistrats nun Licht ins Dunkel des Linzer Aktendschungels bringen wird. Daher werden ÖVP und Grüne dem von Luger medial angekündigten Antrag im Stadtsenat am Donnerstag zustimmen. „Dabei handelt es sich um einen Vertrauensvorschuss unsererseits. Dies jedoch verbunden mit der Forderung nach voller Transparenz.

​Denn ÖVP, Grüne und NEOS wollen, dass Erkenntnisse und Berichte des Beraters gegenüber dem Kontrollausschuss kontinuierlich und unmittelbar offengelegt werden. Nur so kann eine umfassende transparente Aufklärungsarbeit durchgeführt werden. Immerhin ist auch der Stadtsenat als Kollegialorgan Auftraggeber des externen Experten.


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