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am 13. April

Grüne Forderung nach Projekt zur Aufarbeitung der Geschichte wird umgesetzt

Helge Langer - Anlässlich der Gedenkjahre 1918 und 1938 gestaltet die Stadt eine öffentlich zugängliche Medieninstallation, die sich mit den damaligen Geschehnissen befasst. Die letzten Weichen zur Umsetzung hat nun der Gemeinderat beschlossen.

Somit wird der Antrag der Grünen Linz umgesetzt, im öffentlichen Raum ein Nachfolgeprojekt zu „IN SITU“ zu entwickeln, das sich im Kulturhauptstadtjahr 2009 mit der NS-Vernichtungspolitik auseinandergesetzt hat. Im Sinne der aktiven Erinnerungskultur ist es wichtig, dass sich die Stadt mit ihrer Geschichte kritisch beschäftigt und den beschrittenen Weg fortführt​​​. 

Von Ende August/Anfang September bis einschließlich November soll die vom Ars Electronica Center interaktiv gestaltete Installation auf dem Martin-Luther-Platz erlebbar sein. Konkret handelt es sich dabei um einen künstlerisch inszenierten „Hör-Raum“. Dort wird die Geschichte unseres Landes ausgehend vom „Anschluss“ Österreichs an NS-Deutschland bis zur Republikgründung rückwärts erzählt. Dieser für die spätere Entwicklung entscheidende geschichtliche Zeitraum verdient einen stärkeren Fokus. Angesichts der Wichtigkeit der Aufarbeitung der eigenen Geschichte und der politischen Bildung werden wir uns dafür einsetzen, dass die Ausstellung in weiterer Folge dauerhaft einen Platz in Linz hat.

Grüner Gemeinderatsantrag als Initialzündung 

Dass die Errichtung der interaktiven Installation nun Realität wird, ist einem Gemeinderatsantrag der Grünen Linz aus dem Jahr 2016 zu verdanken. Ausgangspunkt war damals, ein Nachfolgeprojekt für „IN SITU“ zu entwickeln. Unser Anliegen ist es, dass neuerlich ein qualitativ hochwertiges Projekt im öffentlichen Raum die Menschen niederschwellig über die vielschichtigen Dimensionen der NS-Vernichtungspolitik informiert. Eine aktive Erinnerungskultur ist ein wesentlicher Beitrag, um dafür Sorge zu tragen, dass es nicht noch einmal zu Gräueltaten wie zur Zeit des NS-Regimes kommt.


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