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am 9. Mai

FPÖ-Mitglieder der Stadtregierung werben mit Steuergeld in rechten Medien

Sophia Hochedlinger - Nach den Inseraten des Freiheitlichen Landesrates Podgorschek tauchen auch Werbeeinschaltungen der Linzer FPÖ-Stadtregierungsmitglieder in rechten Medien auf. Sowohl im „Wochenblick“ als auch in „Info-Direkt“ finden sich Inserate, bei denen Vizebürgermeister Wimmer und Stadtrat Hein explizit in ihren Funktionen als Mitglieder der Stadtregierung werben.

Diese Vergabepraxis auf Kosten der SteuerzahlerInnen ist unerträglich und gehört sofort eingestellt.​ So sind in der vom Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands als rechtsextrem eingestuften Rechts-Postille „Info-Direkt“ Inserate der Stadt Linz zu finden, auf denen Vizebürgermeister Wimmer bzw. Stadtrat Hein abgebildet sind und über ihre Tätigkeiten in ihren politischen Ressorts informieren. 

Zusätzlich ist bei manchen dieser Einschaltungen auch noch das offizielle Logo der Stadt Linz zu sehen. Auch im bereits mehrmals vom Presserat verurteilten Blatt „Wochenblick“ haben Wimmer und Hein immer wieder Stadtinserate geschaltet. 

Inseraten-Affäre gehört umgehend aufgeklärt 

Es ist unerträglich, dass solche Medien mit Steuergeld und damit dem Geld der LinzerInnen bedacht werden! Wir bringen die Angelegenheit in den Gemeinderat – und damit die ganze Wahrheit ans Licht. Wir werden nicht zulassen, dass das Geld der SteuerzahlerInnen für die Unterstützung rechter Medien verwendet wird.

Besonders pikant: Der Büroleiter von FPÖ-Stadtrat Hein, Ulrich Püschel, scheint sogar als Miteigentümer von „Info-Direkt“ auf. Püschel ist auch bekannt dafür an Demonstrationen der rechtsextremen Identitären Bewegung teilzunehmen und ist, genau wie große Teile der Linzer FPÖ, Mitglied der völkischen und deutschnationalen Burschenschaft Arminia Czernowitz.



 


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