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am 8. September

Akten-Affäre: Bürgermeister Luger gab erstmals Auskunft, neue Fakten werfen jedoch weitere Fragen auf

Ursula Roschger - Gesprächsbereiter als zuvor angekündigt gab sich Bürgermeister Klaus Luger in der eben zu Ende gegangenen Sondersitzung des Kontrollausschusses zur Akten-Affäre. Unter anderem berichtete er, bereits im Juni und nicht wie bisher angenommen im September des Vorjahres erstmals von der Finanzpolizei über Missstände informiert worden zu sein. Bei anderen Fragen gab er sich weniger auskunftsfreudig.

Auch nach der rund zweistündigen Sondersitzung des Kontrollausschusses gibt es in der Causa noch viele Fragezeichen. Unter anderem ist nach wie vor nicht klar, wie viele Akten bereits verjährt sind. Um die Causa möglichst rasch und transparent aufzuklären, werden weitere Sondersitzungen des Kontrollausschusses nötig sein. Dort werden wir weitere Personen befragen. Einladen möchten wir Vizebürgermeister Christian Forsterleitner, Vizebürgermeister Detlef Wimmer, sowie mehrere SpitzenbeamtInnen.

Warum der Bürgermeister mit seinen Informationen so lange hinter dem Berg gehalten hat, bleibt jedoch unverständlich. Die Aufklärung der Geschehnisse könnte schon um einiges weiter vorangeschritten sein, wenn Luger früher an der Aufarbeitung der Geschehnisse mitgewirkt hätte.​

 


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