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am 20. Dezember 2018

Beeinträchtigte Schulkinder bekommen 25 neue „SchulassistentInnen“ – FPÖ stimmt dagegen

Eva Schobesberger - Gegen die Stimmen der FPÖ wurde in der heutigen Stadtsenatssitzung die Einstellung von 25 Integrations-Stützkräften für die Linzer Schulen beschlossen. Unterstützen beim An- und Auskleiden, beim Essen, bei der Körperpflege oder bei der Eingliederung in die Klassengemeinschaft zählen zu den Aufgabenbereichen der Stützkräfte.

Ohne die engagierte Arbeit von Integrations-Stützkräften hätten schwer beeinträchtigte Kinder wohl kaum die Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Ich kann es nicht nachvollziehen, dass die FPÖ hier dagegen ist und unseren Kindern die notwendige Unterstützung verwehren will. Ein eigenwilliges Signal so kurz vor Weihnachten, dem wichtigsten Familienfest des Jahres​​. 

Egal, ob Hilfe beim An- und Ausziehen der Kleidung, beim Gang zur Toilette oder bei der Einnahme des Mittagessens: Die Integrations-Stützkräfte spielen eine entscheidende Rolle im Schullalltag beeinträchtigter Kinder, die Linzer Pflichtschulen besuchen. Wie man deshalb gegen die Einstellung von weiterem Fachpersonal sein kann, ist für mich völlig unverständlich. Offenbar wollen die Freiheitlichen beeinträchtigten Kindern die Chance auf einen Schulbesuch nehmen. 

Mit ihrer heutigen Gegenstimme hat die FPÖ klar gezeigt, welchen Stellenwert beeinträchtigte Menschen für sie wirklich haben. „Umso mehr bin ich froh, dass die Stadtregierung die Einstellung weiterer Integrations-Stützkräfte mehrheitlich beschlossen hat und beeinträchtigte PflichtschülerInnen künftig die nötige Hilfe im Schulalltag erhalten​​

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