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Mittwoch, 17. Dezember 2025

Wasservogelzählung in Linz: Langzeitforschung im Dienst der Artenvielfalt

Naturkundliche Station erhebt seit fast 40 Jahren wertvolle Daten

Seit dem Jahr 1986 führt die Naturkundliche Station der Stadt Linz in Zusammenarbeit mit BirdLife Österreich die jährliche Wasservogelzählung an den Linzer Gewässern durch. Die Erhebung zählt zu den wichtigsten kontinuierlichen Langzeitbeobachtungen im Bereich des Vogelschutzes in Oberösterreich und liefert wertvolle wissenschaftliche Grundlagen für den Naturschutz.

„Mit der Wasservogelzählung werden die Bestände durchziehender und überwinternder Wasservögel erfasst. Das ist ein wichtiger Messgrad, um die vielfältige und einzigartige Artenvielfalt in Linz wissenschaftlich zu erheben. Die Lebensräume für Flora und Fauna können nur durch intensiven Schutz und Rücksichtnahme bewahrt werden“, informiert Umweltstadträtin Mag.a Eva Schobesberger. 

Zwischen September und April werden einmal monatlich alle Vogelarten mit Wasserbezug entlang von insgesamt 67 Zählstrecken erfasst. Untersucht werden dabei unter anderem Enten, Reiher, Taucher, Gänse, Kormorane, Blässhühner und Möwen, aber auch spezialisierte Arten wie Eisvogel, Wasseramsel, Wat- und Stelzvögel sowie der Seeadler. Neben der Donau werden auch die Traunauen mit dem sogenannten Mitterwasser sowie der Weikerlsee in die Zählungen einbezogen.

Ein Großteil der in Linz beobachteten Wasservögel stammt aus Nordosteuropa, insbesondere aus dem finnisch-baltischen Raum, aus Tschechien, der Ukraine und aus Russland. Die erhobenen Daten fließen in internationale Auswertungen ein und werden an BirdLife sowie an internationale Netzwerke des Natur- und Vogelschutzes weitergegeben. Sie dienen unter anderem der Erstellung von europaweiten Verbreitungskarten.

Aktuell registrieren die Mitarbeiter:innen der Naturkundlichen Station eine geringere Anzahl an Zugvögeln aus dem Norden. „Die anhaltend milden Temperaturen in weiten Teilen Europas beeinflussen das Zugverhalten deutlich. Je wärmer es ist, desto weniger Vögel weichen nach Süden oder nach Österreich aus. Viele verbleiben in ihren nördlichen Brut- und Rastgebieten, wo ebenfalls überdurchschnittlich hohe Temperaturen gemessen werden“, erklärt Michael Lederer von der Naturkundlichen Station der Stadt Linz.

Text- und Fotoquelle: Stadt Linz

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