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Dienstag, 14. April 2026

Wahl 2027: Eva Schobesberger mit fulminanten 100 Prozent zur Grünen Spitzenkandidatin gewählt

Erste Weichen für Gemeinderats- und Bürgermeister:innenwahlen gestellt

Was für ein Abend! Bei bester Stimmung, einer Welle der Zuversicht und einem eindrucksvollen Ergebnis haben die Grünen gestern bei ihrer Bezirksversammlung im Renaissance-Saal des Alten Rathauses die ersten Weichen für die Gemeinderats- und Bürgermeister:innenwahlen 2027 gestellt und Stadträtin Eva Schobesberger mit 100 Prozent zur Grünen Spitzenkandidatin gewählt. „Gemeinsam mit den Menschen möchte ich mit voller Kraft für eine gute Zukunft arbeiten, eine Zukunft, in die sich die Menschen wieder verlieben können“, macht Schobesberger deutlich.

Tosender Applaus hallte am Montagabend durch den Renaissancesaal, als die einstimmige Wahl von Eva Schobesberger zur Grünen Spitzenkandidatin verkündet wurde. „Ich bin überwältigt. Es ist ein schöner und zugleich aufregender Moment, hier vor euch zu stehen“, zeigte sich Schobesberger von dem fulminanten Ergebnis überwältigt. Zuvor hatte der Grüne Landessprecher, Landesrat Stefan Kaineder, bei seiner Begrüßung die Erfolge der Grünen in Linz und von Eva Schobesberger als Stadträtin hervorgestrichen. „Es ist nicht umsonst so, dass in Linz viele neue Bäume aus dem Asphalt herauswachsen und dass es eine starke Stimme für eine gleichberechtigte Gesellschaft gibt, die im Stadtsenat und in der ganzen Stadt hörbar ist. Davon kann es nur mehr geben in den kommenden Jahren“, so Kaineder.

Raus aus fossilen Energien, rein in die Erneuerbaren

Dementsprechend zeichnete Schobesberger ein Bild der Landeshauptstadt, das von Optimismus und Miteinander getragen ist. „Eine Stadt, die bunt und vielfältig ist, eine Heimat für die unterschiedlichsten Lebensentwürfe. Eine Stadt, in der Kinder, egal woher sie kommen, unbeschwert spielen können und wo man, wenn es ruhig ist, Vogerl zwitschern hört, weil es leise ist, da wir Bäume und nicht Parkplätze retten. Die Menschen wollen eine Zukunft, auf die sie sich freuen können und wo nicht die derzeitige politische Raserei derjenigen dominiert, die alles ins Wanken bringt und die keine Idee haben, wie etwas besser werden kann“, verweist Schobesberger auf die aktuellen weltpolitischen Verwerfungen mit explodierenden Energiekosten, die uns alle belasten. „Was wir gerade erleben, ist der eindeutige Beweis, dass wir raus aus den fossilen Energien und rein in die erneuerbaren müssen. Klimaschutz ist kein Gegensatz zu Wirtschaft und Industrie, sondern ihre Zukunft “, macht Schobesberger deutlich.

Doch nicht nur die Weltpolitik löst bei vielen Menschen Verunsicherung aus, auch die Stadtpolitik trägt das ihre dazu bei. „Etwa, wenn sich die Linzer:innen nicht darauf verlassen können, dass der Bürgermeister den Grüngürtel auch tatsächlich schützt, die darauf warten, dass der ÖVP-Verkehrsreferent diejenigen Projekte, die er schon lange versprochen hat, endlich umsetzt“, nennt die Grüne Stadträtin einige Beispiele. Im Gegensatz dazu hat Schobesberger mit ihrer langjährigen Erfahrung – sie ist seit 2009 als Stadträtin tätig und verantwortet aktuell die Ressorts, Klima, Stadtgrün, Frauen und Bildung – vielfach bewiesen, dass sie für Verlässlichkeit steht.

Vieles ist bereits gelungen – aber da geht noch mehr

Entsprechend viel Zustimmung für Grüne Politik und das, was in den vergangenen Jahren gelungen ist, erlebt Schobesberger bei ihren vielen Gesprächen mit den Bürger:innen quer durch die Stadtteile. Denn Seite an Seite der Bürger:innen hat die gelernte Juristin in den vergangenen Jahren viel erreicht. Gelungen ist etwa die Einführung des 285-Euro-Umwelttickets, das in Zeiten, in denen SPÖ, ÖVP und FPÖ das Klimaticket massiv verteuert haben immer noch den gleichen Preis kostet wie zu Einführungsbeginn. Ebenfalls Erfolgsgeschichten sind das Voranschreiten der Baumoffensive, um die Stadt zu entsiegeln, abzukühlen und grüner zu machen, die kostenlose Lernunterstützung für Linzer Volks- und Mittelschüler:innen, zahlreiche Gewalt- und Gleichstellungsprojekte bis hin zu konkreten Maßnahmen für soziale Gerechtigkeit, wie etwa den Nulltarif für Kindergärten zu sichern. „Ich bin überzeugt: Da geht noch mehr. Daran möchte ich mit aller Kraft und Leidenschaft gemeinsam mit den Linzer:innen weiterarbeiten“, so die Grüne Spitzenkandidatin für die Gemeinderats- und Bürgermeister:innenwahlen 2027.

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