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Donnerstag, 27. November 2025

Trotz Sparens ungeplante 4,7 Millionen Euro für neue Parkplätze im Tabakfabrikviertel

250 neue Auto-Abstellplätze geplant

Während überall gespart werden muss, bleibt der Geldhahn weiterhin aufgedreht, wenn es um den Bau neuer Parkplätze geht. Konkret ist im Tabakfabrikviertel vorgesehen, 250 neue Parkplätze – 190 davon in einem eigenen Parkhaus und 60 Oberflächenstellplätze – um circa 4,7 Millionen Euro zu errichten. Dafür hat der Stadtsenat (bei Gegenstimme der Grünen) heute der Immobilien Linz GmbH einen bisher nicht vorgesehenen Zuschuss in Höhe von 1,6 Millionen Euro genehmigt.

„Es kann doch nicht sein, dass in vielen Bereichen der finanzielle Gürtel enger geschnallt werden muss, Geld aber wieder einmal keine Rolle spielt, wenn es um knapp fünf Millionen Euro für neue Parkplätze auf Kosten der Lebensqualität im Stadtteil geht. Wir müssen Investitionen in die Zukunft tätigen, anstatt Geld für Steinzeitprojekte zu vergraben. Das Tabakfabrikviertel darf nicht der Parkplatz der Stadt werden“, macht Umweltstadträtin Eva Schobesberger deutlich.  

Parkplatzpläne sind Belastung für die Anrainer:innen

Obwohl die neue Tiefgarage beim Quadrill bereits 700 Parkplätze aufweist, ist an der Kreuzung Lederergasse/Petzoldstraße ein weiteres Parkhaus mit 190 Stellplätzen vorgesehen. Kostenpunkt alleine dafür: Rund 3,8 Millionen Euro. Zusätzlich sind um weitere rund 900.000 Euro ca. 60 zusätzliche Oberflächenparkplätze nördlich der Unteren Donaulände – konkret zwischen dem „Medicent“ bzw. der daran anschließenden Tankstelle und der nördlich davon gelegenen Kleingartenanlage – angedacht.  

Wird das Vorhaben in die Tat umgesetzt, bedeutet das, dass inklusive der Quadrill-Tiefgarage insgesamt 950 Parkplätze rund um die Tabakfabrik realisiert werden. „Mehr Verkehr, steigende Abgase, schlechtere Luft: Diese Parkplatzpläne stellen eine weitere Zusatzbelastung für die Menschen dar, die in dem Viertel zu Hause sind. Wir müssen die Stadt im Sinne der Lebens- und Aufenthaltsqualität der Linzer:innen gestalten und dürfen keine Maßnahmen treffen, die zusätzliche Versiegelung zur Folge haben und somit genau das Gegenteil bewirken“, appelliert die Linzer Umweltstadträtin.

Fotocredit: Violetta Wakolbinger 

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