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Donnerstag, 18. Dezember 2025

Marktordnung muss flexibler werden, um Gastrosterben am Südbahnhofmarkt zu verhindern

Marktreferent soll mit Gastro-Betreiber:innen umgehend Gespräche führen

Gleich zwei kulinarische Angebote auf dem Südbahnhofmarkt schließen einem Medienbericht zufolge mit Jahresende ihre Türen. Der Grund für das überraschende Ende: Die strikten Marktöffnungszeiten, die Öffnungszeiten – unabhängig von der Frequenz – von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 17 Uhr vorschreiben. „Solche starren Regelungen sind nicht zeitgemäß und müssen speziell für Betriebe, die auf dem Südbahnhofmarkt auch Gastronomie anbieten, dringend angepasst werden. Vizebürgermeister Hajart ist hier als Marktreferent gefordert, umgehend mit den Betreiber:innen der Gastrobetriebe am Südbahnhofmarkt Gespräche zu führen, anstatt ihnen flapsig auszurichten, dass es ohnehin genügend Interessent:innen geben würde“, fordert Gemeinderat Bernhard Seeber, Wirtschaftssprecher der Grünen Linz.

Flexiblere Kernöffnungszeiten als mögliche Lösung

Dass es für gastronomische Angebote auf dem Südbahnhofmarkt neue Regelungen braucht, macht der bevorstehende Auszug der „MeiGreisslerei“ und „Joe’s Bar“ aus den Kojen des Südbahnhofmarktes einmal mehr deutlich. Besonders bedauerlich ist, dass die Betreiberin der beiden Angebote gerne geblieben wäre, wenn die Rahmenbedingungen nicht derart starr wären. „Wenn der zuständige Vizebürgermeister kein Gastrosterben auf dem Südbahnhofmarkt verantworten möchte, muss er jetzt umgehend handeln. Gerade als Vertreter einer selbsternannten Wirtschaftspartei sollte ihm ein funktionierender Markt, bei dem auch auf die Bedürfnisse von Betreiber:innen gastronomischer Angebote Rücksicht genommen wird, ein wichtiges Anliegen sein“, macht Seeber deutlich.

Eine Möglichkeit, um die bestehenden Probleme zu beheben, wäre zum Beispiel den Gastronom:innen anzubieten, die Kernöffnungszeiten für Gastrobetriebe generell flexibler zu regeln und grundsätzlich die verpflichtenden Öffnungszeiten am Vormittag und Nachmittag sowie die Möglichkeit einer Ausweitung der Öffnungszeiten über 20 Uhr hinaus zu überdenken. „Dass unter der Woche am Nachmittag wenige Menschen Zeit haben, essen zu gehen und daher Lokale wenig frequentiert sind, liegt auf der Hand. Trotzdem an der bestehenden und unflexiblen Regelung festhalten zu wollen, zeugt jedoch von wenig Interesse, das wirtschaftliche Umfeld für Gastronom:innen auf dem Südbahnhofmarkt verbessern zu wollen. Hier ist mehr Einsatz seitens des Marktreferenten gefordert“, so Seeber.

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