Nach dem gemeinderätlichen Schulterschluss für die Umsetzung der Schnellbuslinien 13 und 14 über die Parteigrenzen hinweg ist dieses dringend benötigte Öffi-Projekt heute in einer Sondersitzung des Stadtsenats präsentiert worden. „Die Buslinien sind auf Kurs. Das ist erfreulich und ein wichtiges Zeichen für den öffentlichen Verkehr in unserer Stadt und die Lebensqualität der Menschen, die schon viel zu lange auf eine attraktive Busverbindung zwischen der Industriezeile und dem Linzer Süden warten müssen“, sind sich die Linzer Umweltstadträtin Eva Schobesberger und der Grüne Klubobmann Helge Langer einig.
Dass es in der Linzer Stadtpolitik Projekte gibt, über deren Umsetzung sich alle einig sind, hat die heutige Sondersitzung des Stadtsenates mit den Vertreter:innen aller Gemeinderatsparteien heute gezeigt. Ebenfalls auf breite Zustimmung gestoßen ist das heute ebenfalls präsentierte Vorhaben, die Buslinie 12, die aktuell Auwiesen mit dem Karlhof verbindet, künftig Richtung Hafen und nicht mehr nach Urfahr zu führen.
„Dass in unruhigen Zeiten, in denen Projekte in der Stadtpolitik zuletzt kontrovers diskutiert worden sind, alle auf der gleichen Seite stehen, wenn es um den Öffi-Ausbau geht, ist ein positives Signal und eine klare Ansage an die Linzerinnen und Linzer“, machen Schobesberger und Langer deutlich.
Somit sind die Weichen gestellt, damit die Linien 13 und 14 Fahrt in absehbarer Zeit Fahrt aufnehmen können, um das Industriegebiet mit den südlichen Stadtteilen Ebelsberg und Pichling zu verbinden. So hat der Gemeinderat zuletzt beschlossen, dass die Finanzierungsentscheidung für die Schnellbuslinien noch heuer vorgelegt werden soll. Diese muss aufgrund einer auslaufenden Bestelloption von Elektro-Hybrid-Bussen noch in diesem Jahr getroffen werden, um höhere Kosten und weitere Verzögerungen zu vermeiden.
„Nachdem das Projekt jetzt wieder auf Schiene ist, muss weiterhin alles darangesetzt werden, die Umsetzung so rasch wie möglich zu realisieren, damit die Menschen nach den langen Jahren des Wartens bald in den 13er und 14er einsteigen können“, sind sich Schobesberger und Langer einig.