Fest im Griff hat uns die aktuelle Hitzewelle. Besonders drastisch wirken sich die Temperaturen weit jenseits der 30 Grad in den Klassenzimmern der städtischen Schulen aus. „Die aktuelle Hitze zeigt die Dringlichkeit der Sanierung der Schulgebäude besonders drastisch. Hier könnte schon viel mehr geschehen sein“, erinnert Gemeinderätin Lucia Straßer-Kreisel.
Schließlich hat der Gemeinderat auf Initiative von Stadträtin Eva Schobesberger bereits im Jahr 2019 einstimmig die Erstellung eines Schulsanierungskonzeptes beschlossen. „Dieses ist die städtische Immobiliengesellschaft bis heute schuldig geblieben. Dabei haben sich alle Schüler:innen und die Lehrkräfte unabhängig der Außentemperatur die bestmöglichen Bedingungen für einen qualitätsvollen Unterricht verdient“, macht Straßer-Kreisel deutlich.
Die Linzer Pflichtschulen sind in die Jahre gekommen. Bemerkbar macht sich diese Tatsache bei der Bausubstanz, der Ausstattung und auch bei der Aufteilung der Räume in den einzelnen Gebäuden. In der aktuellen Hitzewelle wirkt sich auch noch der bei vielen Gebäuden fehlende Hitzeschutz negativ auf die Aufenthaltsqualität in den Schulräumen aus. „Wenn die Klassenzimmer Saunen gleichen ist es für die Schüler:innen kaum möglich, dem Unterricht zu folgen und auch für die Lehrer:innen eine große Herausforderung, den Lehrstoff zu vermitteln. Somit zeigt sich einmal mehr, dass wir bei vielen Schulbauten in unserer Stadt Handlungsbedarf haben, damit unsere Bildungseinrichtungen wieder dem Stand der Zeit entsprechen und für die zunehmenden klimatischen Herausforderungen gerüstet sind“, ortet Straßer-Kreisel, die selbst Schuldirektorin ist, Handlungsbedarf.