In den Linzer Pflichtschulen wird bis 2035 ein erhöhter Platzbedarf prognostiziert, entsprechend soll in den Ausbau investiert werden. Darüber informierte Bürgermeister Prammer gestern im Rahmen einer Pressekonferenz. Gleichzeitig wissen wir, dass auch die bestehenden Schulen Sanierungsbedarf haben. Bereits im Zuge des letzten Ausbauprogramms 2019 wurde deshalb begleitend die Erstellung eines Schulsanierungskonzeptes beschlossen. Der Gemeinderat hat auf Initiative von Bildungsstadträtin Eva Schobesberger am 7. März 2019 dazu einen Vier-Parteien-Antrag für die Entwicklung eines Schulsanierungskonzeptes sogar einstimmig beschlossen.
„Dieses Konzept gibt es allerdings immer noch nicht. Wir sind es ALLEN Schüler:innen und Lehrer:innen schuldig, dass sie die bestmöglichen Bedingungen für einen qualitätsvollen Unterricht vorfinden. Der Ausbau und die Erweiterung von Schulgebäuden ist selbstverständlich notwendig. Wir dürfen alle anderen Schulgebäude dabei aber nicht aus den Augen verlieren. Das vom Gemeinderat bereits 2019 beschlossene Schulsanierungskonzept muss endlich vorgelegt werden. Wir haben auch an den Schulen, die nicht erweitert werden, vielfachen Sanierungsbedarf“, macht Schobesberger die Wichtigkeit deutlich.
Die Linzer Pflichtschulen sind in die Jahre gekommen. Bemerkbar macht sich diese Tatsache bei der Bausubstanz, der Ausstattung und auch bei der Aufteilung der Räume in den einzelnen Gebäuden. „Um diese Defizite zu beheben, braucht es hier ein systematisches Vorgehen. Wir brauchen einen umfassenden Schulsanierungsplan, damit unsere Bildungseinrichtungen wieder dem Stand der Zeit entsprechen und das bestmögliche Lern- und Arbeitsumfeld bieten können“, betont Schobesberger.