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Montag, 22. September 2025

Nibelungenbrücke: Nach dem Chaos herrscht nun Stille

Anfrage rückt Tätigkeit von Arbeitsgruppe in den Fokus

Zur „Chefsache“ erklärt hat Bürgermeister Prammer die Causa Nibelungenbrücke nach dem übereilten Aus für den provisorischen Radweg auf der Oberwasserseite im April. Seitdem herrscht – abgesehen von der Ankündigung, eine Expert:innen-Gruppe zur Evaluierung aller Varianten einzurichten – Funkstille.

„Tatsache ist, dass die Radfahrer:innen, die von Urfahr nach Linz über die Nibelungenbrücke fahren, noch immer mit einem viel zu schmalen und gefährlichen Radweg auf der Westseite Vorlieb nehmen müssen. Eine zufriedenstellende Lösung scheint nach dem Chaos im April weiterhin nicht in Sicht zu sein“, stellt Klubobmann Helge Langer fest. Um herauszufinden, was die Expert:innen-Gruppe bisher unternommen hat, stellen die Grünen in der kommenden Gemeinderatssitzung eine Anfrage an den Bürgermeister.

Viele Fragen bisher unbeantwortet

Wie oft sich die per Presseaussendung angekündigte Expert:innen-Runde bereits getroffen hat, welche Fachbereiche und Institutionen genau diesem Gremium angehören, ob auch Initiativen aus der Zivilgesellschaft eingebunden sind, welche konkreten Aufgaben der Projektgruppe übertragen worden sind und wie der weitere Zeitplan aussieht:  Diese Fragen haben eines gemeinsam – sie sind bis dato unbeantwortet.

„Mit dem völlig überhasteten Abbruch des Pilotprojekts auf der Westseite der Brücke hat das schwarz-blaue Verkehrsreferenten-Duo auf Stadt- und Landesebene Linz ein peinliches Schauspiel beschert. Umso wichtiger ist es daher das verspielte Vertrauen zurückzugewinnen und eine tragfähige Lösung für den Radverkehr auf beiden Seiten der Brücke auszuarbeiten“, pocht Langer auf entsprechende Verbesserungen. 

Nadelöhr und Gefahrenstelle

Mit seiner Anfrage möchte der Grüne Klubobmann daher auch in Erfahrung bringen, für welchen Zeitraum die Arbeit der Expert:innen-Gruppe geplant ist, wie der weitere Fahrplan aussieht und wann mit konkreten Ergebnissen zu rechnen ist. „

Schon viel zu lange zählt die Nibelungenbrücke zu den größten Gefahrenstellen im gesamten Linzer Radwegenetz. Dass für den Radverkehr auf dieser zentralen Verbindung auf einer Seite nach wie vor nur ein Minimundus-Radweg zur Verfügung steht, ist weder sicher noch zeitgemäß. Wenn Linz von der Auto- zur Fahrradstadt werden soll, ist eine alltagstaugliche Lösung auf beiden Seiten der Nibelungenbrücke ein Muss“, betont Langer.        

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