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Montag, 23. Februar 2026

Flughafen: Jahrelanger schwarz-rot-blauer Blindflug tritt immer deutlicher zutage

Rechnungshofbericht im Kontrollausschuss präsentiert

Auf mehr als 100 Seiten hat der Landesrechnungshof das schwarz-rot-blaue Managementversagen zusammengefasst, das den Flughafen Linz in schwere Turbulenzen gebracht hat. Dank der Initiative der Grünen ist der Bericht heute im Linzer Kontrollausschuss gelandet und dort im Beisein des Landesrechnungshofdirektors diskutiert worden. Dabei hat sich das Bild des jahrelangen Blindflugs der handelnden Personen weiterhin verfestigt.

„Auch wenn sich die Ausgangslage für Regionalflughäfen in den vergangenen Jahren erheblich verschärft hat, ist auf diese seit langem bekannte Entwicklungen völlig unzureichend reagiert worden. Anhand dieser Tatsachen kann man nur von einem Totalausfall des Managements auf allen Ebenen sprechen“, hält Gemeinderätin Ursula Roschger, Kontrollsprecherin der Grünen Linz, fest. 

36 Millionen für Businessshuttle nach Frankfurt ist völiig falsche Prioritätensetzung

Massiver Sinkflug bei den Passagierzahlen, hohe Verluste verbunden mit einem massiv gestiegenen Kapitalbedarf: So lässt sich die Entwicklung des Linzer Flughafens in den vergangenen Jahren zusammenfassen. „Genau deshalb ist jetzt ein entschlossenes Gegensteuern nötig anstatt weiterhin im Blindflug dahinzutrudeln. Gefragt sind klare Prioritäten und ein wirtschaftlich tragfähiges Zukunftsmodell“, macht Roschger den Handlungsbedarf deutlich. Doch statt alles daranzusetzen, um den Airport wieder auf tragfähige Beine zu stellen, sollen bis zu 36 Millionen Euro an Steuergeld für eine dänische Businessshuttle-Verbindung nach Frankfurt in die Luft geblasen werden.

„Das ist eine völlig falsche Prioritätensetzung. Damit werden weder strukturelle Probleme nachhaltig gelöst noch die dringend benötigten wirtschaftlichen Verbesserungen erreicht. Es ist daher höchste Zeit, dass Schwarz-Rot-Blau ihre strategischen Hausaufgaben machen, um den Flughafen wieder in eine sichere Flughöhe zu bringen“, so Roschger.

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