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Mittwoch, 21. Januar 2026

Passage: Versäumnisse bei Barrierefreiheit auf Kosten sehbeeinträchtigter Personen umgehend beheben

Barrierefreiheit muss Selbstverständlichkeit sein

Wenige Wochen nach dem Abschluss der ersten Umbau-Etappe im Einkaufszentrum Passage mehren sich die Beschwerden über mangelnde Barrierefreiheit. Besonders betroffen sind einem ORF-Bericht zufolge vor allem blinde und sehbeeinträchtigte Personen, die Schwierigkeiten haben, die Lifte im Einkaufszentrum zu finden. „Dass bei den umfassenden Umbaumaßnahmen auf entsprechende Leitsysteme für Sehbeeinträchtigte offensichtlich nicht Bedacht genommen worden ist, zeigt, wie viel noch zu tun ist, damit Inklusion in unserer Gesellschaft endlich selbstverständlich wird. Die Passage-Verantwortlichen sind gefordert, umgehend Maßnahmen zur Verbesserung einzuleiten. Barrierefreiheit und somit eine selbstbestimmte Teilhabe haben eine Selbstverständlichkeit und kein Nice-to-have zu sein“, betont Gemeinderätin Lucia Straßer-Kreisel, Inklusionssprecherin der Grünen Linz.

Verbesserungen rasch umsetzen

Einen Beratungstermin mit einem unabhängigen Institut zur Verbesserung der Barrierefreiheit hat das Management des Passage gegenüber dem ORF angekündigt. Dem Bericht zufolge sollen konkrete Maßnahmen in die zweite Bauphase einfließen. „Positiv ist, dass seitens der Verantwortlichen ein Problembewusstsein vorhanden ist und die Mängel behoben werden sollen. Dies muss aber so rasch wie möglich geschehen, damit sich alle Menschen unabhängig ihrer Sehkraft sicher und selbstständig im Passage aufhalten können“, so Straßer-Kreisel. Durch das Aufkleben von Leitlinien am Boden und an der Wand könnte ein erster wesentlicher Schritt zur Verbesserung gemacht werden, der sich vermutlich rasch realisieren ließe. „Generell zeigt dieser Fall, dass eine umfassende Barrierefreiheit bei Um- und Neubauten mehr in den Mittelpunkt rücken muss und dabei auch die Bedürfnisse von Menschen mit Sehbeeinträchtigung viel stärker berücksichtigt gehören“, ist Straßer-Kreisel überzeugt.  

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