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Neue Donaubrücke: Entspricht Radverkehrslösung den Anforderungen? Überprüfung soll Gewissheit bringen

Viele RadfahrerInnen freuen sich, wenn sie mit der Neuen Donaubrücke bald wieder eine zusätzliche Verbindung zwischen Linz und Urfahr nutzen können. Damit der Radverkehr schnell und sicher vorankommt, ist aber nicht nur ein gut ausgebauter Radweg auf der Brücke wichtig. Genauso entscheidend ist die Konstruktion der Auf- und Abfahrten sowie die Einbindung in das bestehende Radwegenetz. „Wie es nicht optimal funktioniert, zeigen die Bypassbrücken, wo speziell bei den Anschlussstellen Luft nach oben herrscht. Damit sich diese Fehler nicht wiederholen, ist eine Fahrradverträglichkeitsprüfung für die Neue Donaubrücke unerlässlich“, wird Helge Langer, Klubobmann der Grünen Linz diese Maßnahme, die auch von unabhängigen ExpertInnen, etwa von der Radlobby, gefordert wird, im Gemeinderat beantragen.

Seit wenigen Wochen ist die Neue Donaubrücke Teil des Linzer Stadtbildes. Bis sie für den Verkehr zur Verfügung steht, wird es voraussichtlich noch einige Monate dauern. „Es ist also Zeit genug, um zu prüfen, ob der Radweg auf der Brücke sowie die Radien der Auf- und Abfahrten nicht zu eng sind und auch die Erreichbarkeit der weiterführenden Radwege den Anforderungen für einen sicheren und flüssigen Radverkehr standhält“, informiert Langer. Um die Durchführung der Fahrradverträglichkeitsprüfung soll sich die städtische Verkehrsabteilung gemeinsam mit externen ExpertInnen kümmern. „Dadurch wollen wir etwaige komplizierte und kostspielige Korrekturen nach Eröffnung der Brücke verhindern, die sich wohl niemand wünscht“, so Langer. 

Ausgehend von den Radverkehrszählungen auf der Nibelungenbrücke ist zu erwarten, dass auch die Neue Donaubrücke von vielen RadfahrerInnen genutzt und zu einer wichtigen Nord-Süd-Achse werden wird. Umso wichtiger ist es daher, darauf zu achten, dass die Verbindung leistungsfähig ist. „Damit die Forderung nach einer Erhöhung des Radverkehrsanteiles auch auf der Straße ankommt, ist eine attraktive und sichere Infrastruktur entscheidend. Die Neue Donaubrücke kann im Linzer Radwegenetz eine große Rolle spielen. Dafür ist es aber notwendig, dass die dortige Verkehrslösung für den Radverkehr auch im Alltag praxistauglich ist“, hält Langer fest. 

06.04.2021


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