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Gabriele-Heidecker-Preis

Gabriele-Heidecker-Preis

Frauen-Kunstpreis der Grünen Linz in Erinnerung an die Linzer Architektin und Künstlerin Gabriele Heidecker.

HERZLICHE EINLADUNG

Gabriele-Heidecker-Preisverleibhung 2019

Do, 6. Juni 2019, 19:00 Uhr,​ afo-architekturforum oö, herbert-Bayer-Platz


​​​​In Erinnerung an die Linzer Architektin und Künstlerin Gabriele Heidecker vergeben die Grünen Linz bereits zum siebenten Mal den Gabriele-Heidecker-Preis. Der Frauen-Kunstpreis wird nunmehr biennal vergeben, ist daher mit 10.000 Euro dotiert und wird von Eva Schobesberger gestiftet.


​Wir laden herzlich ein, gemeinsam die von einer Fachjury gewählten Preisträgerinnen 2019 im und in Kooperation mit dem afo-architekturforum oö zu feiern.

​Moderation: Daniela Wagner-Höller​

DJ Andaka
Eintritt frei!


Ausstellung der prämierten Arbeiten von 6. - 22. JuNi, AFO

Die prämierten Arbeiten werden im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung am Do, 6. Juni 2019, 19:00 Uhr im und in Kooperation mit dem afo-architekurforum oö, Herbert-Bayer-Platz 1, 4020 Linz präsentiert und bleiben dann bis 19. Juni im afo-architekturforum oö​​ ausgestellt.
Mittwoch – Samstag: 14.00 – 17.00 Uhr, Freitag 14.00 – 20.00 Uhr

GEWINNERINNEN 2019

Im Rahmen der Jurysitzung am 15. März 2019 im afo - architekturforum oberösterreich wurde von den Jurorinnen - der Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien Eva Blimlinger,  der Künstlerin und Gabriele Heidecker Preisträgerin 2013 Margit Greinöcker, der Künstlerin Eva Schlegel sowie als beratendes Mitglied die Preisstifterin Eva Schobesberger – die Gewinnerinnen mit einstimmigem Beschluss aus insgesamt 49 Einreichungen ermittelt. Die hohe Zahl der qualitätsvollen Einreichungen  - seien es abgeschlossene Arbeiten oder auch erst umzusetzende Projekte – mit unterschiedlichen künstlerischen Zugängen zeigt die Notwendigkeit von Preisen und insbesondere auch Förderung von Künstlerinnen.

Der Gabriele Heidecker Preis 2019 wird dieses Jahr an Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf für das begonnene und laufende Projekt Straßenballade sowie an starsky für globale empathie - smash patriarchy (projektionsguerilla | textintervention von starsky | weltfrauentag 2018 | hauptplatz linz) zu gleichen Teilen vergeben.​ ​


STRASSENBALLADE

Romana Hagyo und Silke Maier-Gamauf


Der Titel des Projektes bezieht sich auf den Text und den gleichnamigen Gedichtband Straßenballade (1996) der Schriftstellerin Henriette Haill (1904-1996). Das fortlaufende Projekt macht Straßen zum Thema, die nach Frauen* benannt sind. Das Benennen von Straßen ist eine von vielen Möglichkeiten, den Leistungen von Frauen* Anerkennung zukommen zu lassen und deren Sichtbarkeit im öffentlichen Raum zu erhöhen. Wessen Leistungen im öffentlichen Raum sichtbar gemacht werden, ist abhängig von Geschlecht*, Herkunft, Klasse und anderem. Öffentlicher Raum fungiert als sozialer Raum und wird auch durch Mechanismen der Sichtbarkeit geprägt. Dieses Portfolio zeigt unsere Fotografien des Henriette-Haill-Wegs und des Heidecker-Wegs in Linz Pichling, die Arbeit wurde in der Ausstellung Zurücklassen – Aufgreifen – Aneignen im architekturforum oö 2018 gezeigt. Nachdem im Jahr 2011 eine Initiative zur Benennung eines neues Parks nach der Autorin Henriette Haill in zentraler Lage (zwischen Landstraße und Hessenplatz in Linz) abgelehnt worden war, wurde in der Folge ein Weg in Pichling (am Linzer Stadtrand) nach der Schriftstellerin benannt. In unmittelbarer Nähe dort befindet sich der Heidecker-Weg. Begonnen wurde das fortlaufende Projekt „Straßenballade“ mit einer Arbeit zur Ada-Lovelace-Straße in der Seestadt Aspern (gezeigt in der Notgalerie Wien und im Architekturforum Oberösterreich, 2018).

https://hagyo-maiergamauf.org


 

globale empathie - smash patriarchy

projektionsguerilla | textintervention von starsky | weltfrauentag 2018 | hauptplatz linz

Die Projektionsguerilla betrachtet sich selbst als die schnelle Eingreiftruppe für politische Schönheit, die immer dann in Erscheinung tritt, wenn gesellschaftliche Situation oder politische Lage es erfordernFlüchtige, provokante Texte aus Licht werden in den Stadtraum, auf Architektur, Menschen, Objekte, an die Orte der Macht und der Kapitalation projiziert. Als Demonstration, als Akt der freien Meinungsäusserung ziehen sich diese Texte als leuchtende, weithin sichtbare Botschaften über Banken, Versicherungen, Regierungsgebäude, Magistrate und Ämter und setzen Zeichen der Selbstbestimmung und Selbstermächtigung. Akteurinnen und Demonstrantinnen, ausgestattet mit blanken Schildern, Transparenten und Tüchern erzeugen flüchtige, bewegliche Sichtbarkeit von Texten und Textfragmenten. Die Texte verhandeln feministische Anliegen, Fragen der Gleichberechtigung, Menschen*rechte und Selbstbestimmung und sehen sich in Opposition zu den Vorhaben der derzeitigen Regierung.​

starsky.at​ 



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