Wirtschaft 

18.10.10 10:51

Grüner Gemeinderat Wirtschaftssprecher Michael Svoboda: Grüne Linz fordern im nächsten Gemeinderat Konzernbilanz für städtischen Haushalt und Linzer Unternehmungen

Volle Transparenz und Information aller LinzerInnen über städtisches Wirtschaften ermöglichen

Ein wesentlicher Anteil des städtischen Wirtschaftens findet außerhalb des kommunalen Haushalts im (teilweisen) Eigentum der Stadt Linz stehenden Unternehmungen wie der Linz AG oder im AKH statt. Ein großer Teil des städtischen Vermögens lagert in der Unternehmensgruppe der Stadt Linz. Mit einer Konzernbilanz wird das gesamte städtische Vermögen „konsolidiert“, also im Überblick dargestellt. Somit ist es für alle LinzerInnen auf einen Blick möglich, über die finanzielle Entwicklung der Stadt Einblick zu nehmen und zu erkennen, wie mit dem finanziellen Mitteln gewirtschaftet wird.

„Nachdem die Grünen Linz selbst 2006 erstmals einen "Konzernabschluss" der Unternehmensgruppe Linz vorgestellt hatten, folgte die Stadt der Initiative der Grünen und erstellte im Folgejahr selbst einen solchen Konzernabschluss - danach aber leider nicht mehr. Nicht zuletzt durch die Umwandlung von Subventionen in Gesellschafterzuschüsse bzw. durch die Einbringung von Liegenschaften in städtische Unternehmungen ist die Fortführung dieser Konzernbilanz aber dringend nötig. Uns geht es um volle Transparenz und Information der Öffentlichkeit und des Gemeinderates über die städtische Gebarung und den Umgang mit Steuermitteln“, so der Grüne Gemeinderat und Wirtschaftssprecher Michael Svoboda.

„Daher werden wir im Oktober-Gemeinderat mittels Gemeinderatsantrag SP-Finanzreferent Mayr auffordern – vergleichbar mit dem Konzernabschluss des Jahres 2007 – für die Jahre 2008 und 2009 abermals einen Konzernabschluss zu erstellen und diesen ehestmöglich zu veröffentlichen. Analog dazu soll auch zukünftig für die Folgejahre Konzernabschlüsse erstellt und veröffentlicht werden“, so Svoboda.

 

 

Von: Die Grünen