Umwelt 

01.02.12 00:00

Stickstoffdioxid-Sondermessungen werden wie geplant im Februar abgeschlossen und anschließend ausgewertet

Verwundert zeigt sich die Grüne Umweltstadträtin Eva Schobesberger über ein offensichtliches Kommunikationsproblem in der ÖVP- Gemeinderatsfraktion. „Tatsache ist, dass wir in Linz bereits Anfang 2011 ein Messprogramm mit 25 Erhebungspunkten gestartet haben, um einen Jahresmittelwert über die Stickstoffdioxidbelastungen zu erhalten. Tatsache ist auch, dass im Umweltausschuss bereits am 14. November letzten Jahres Zwischenergebnisse der Messungen präsentiert wurden und der Fahrplan für die weitere Vorgehensweise dargelegt wurde“, so Schobesberger.

Konkret wurde darüber informiert, dass das Messprogramm im Februar abgeschlossen sein und dann eine umfangreiche Auswertungsphase beginnen kann, die bis Mai 2012 abgeschlossen sein wird. „Genau das findet sich auch in der entsprechenden Präsentationsunterlage wieder, die meinen Ausschussmitgliedern selbstverständlich auch mit dem Protokoll zugegangen ist“, so Schobesberger.

„Wenn sich jetzt auch Herr Klubobmann Fürlinger plötzlich für die Linzer Luftgüte und die Feinstaubbelastungen zu interessieren scheint, würde ich ihm anraten, mit seinen KollegInnen aus dem Ausschuss zu sprechen. Dann würde er nämlich wissen, dass die vorläufigen Zwischenergebnisse im Ausschuss bereits präsentiert, diskutiert und die weitere Vorgehensweise einstimmig zur Kenntnis genommen wurde“.

„Sobald die Messungen abgeschlossen sind, werden die Daten zügig ausgewertet und die Endergebnisse dem Ausschuss selbstverständlich zur Diskussion vorgelegt. Auch das wurde im Ausschuss so vereinbart. Das diese Auswertungen auch nicht über Nacht, und schon gar nicht vor Ende der offiziellen Messungen passieren, sollte auch dem VP-Klubobmann klar sein. In diesem Zusammenhang ist seine Polemik mehr als entbehrlich“, so Schobesberger.

Von: Die Grünen Linz