Umwelt 

Umwelt und Naturschutz

Wir GRÜNEN treten dafür ein, dass der öffentliche Raum lebenswert gestaltet werden muss: Parks und Grünanlagen sind nicht nur Erholungsraum für die Bürgerinnen und Bürger, sondern auch Lebensraum für eine Vielzahl an Vögeln, Kleintieren und Insekten. Sie leisten einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur Lebensqualität in der Stadt Linz.

Zwar hat sich in den letzten Jahren in Linz – nicht zuletzt auf Grund GRÜNER Initiativen – viel getan zur Verbesserung der Luftqualität. Doch es gibt noch viel zu tun: Feinstaub und Stickoxid führen dazu, dass Linz immer noch als Luftsanierungsgebiet gilt. Der Bau des Westrings würde diese Situation weiter verschärfen. Durch die weitere Belastung der Linzer Luft müssten Ausbaupläne der Linzer Industrie auf Eis gelegt werden. Mit katastrophalen Auswirkungen auf Arbeitsplätze und den Wirtschaftsstandort Linz.

Wir GRÜNEN meinen: Lebensqualität und Arbeitsplätze für die Linzerinnen und Linzer müssen Vorrang haben. Parks und Grüngürtel müssen geschützt werden. Wir unterstützen die regionale Wirtschaft und den Kampf gegen den Klimawandel durch den Einsatz von saisonalen Biolebensmitteln aus der Region. Um die Schadstoffe, die durch den Autoverkehr entstehen, zu reduzieren, sind Maßnahmen im Bereich der Sanften Mobilität notwendig.

Die GRÜNEN wollen in den kommenden sechs Jahren Folgendes erreichen:

Stadtgrün, Lebensqualität:

  • Baumschutz für Linz: bürgerInnenfreundlich und einem sorgfältigen Umgang mit Bäumen verpflichtet (basierend auf einem OÖ-Baumschutzgesetz).
  • Erneuerungskonzept für überalterte Baumbestände – dadurch Vermeidung von Kahlschlägen, etwa im Schillerpark, Landhauspark, Freinberg und entlang des Donauradweges.
  • Konsequenter Schutz für Grüngürtel und innerstädtisches Grün im zu überarbeitenden örtlichen Entwicklungskonzept.
  • Für künftige Neu- und Umgestaltung von Plätzen in der Stadt sind  Begrünungskonzepte zu erstellen.
  • Schutz von „Donautalgrünzug“ und Urfahrwänd.
  • Sicherung der 113 Linzer Parks.

Luft:

  • Energie sparen: Förderung von Passivhausbauweise, Forcierung thermischer Sanierung, Einsatz effizienter Technologien, Ausweitung des Fernwärmenetzes, konsequente Umsetzung des Energienutzplans.
  • Innovative Kreditmodelle zur kostenneutralen Umsetzung von Energiesparmaßnahmen („Contracting“ und „Intracting“).
  • Konsequenter Einsatz biologisch abbaubarer Kunststoffe im Einflussbereich der Stadt.
    Bei Überschreitungen der Grenzwerte sind besondere Maßnahmen zur Reduktion des Autoverkehrs zu setzen